Der Polizei ist nach eigenen Angaben ein wichtiger Schlag gegen die größte deutschsprachige kriminelle Handelsplattform im Internet gelungen. Sie heißt «Crimemarket». Ermittler gingen am Donnerstagabend in einer konzertierten Aktion in ganz Deutschland und im Ausland gegen die Betreiber der Plattform vor, wie die Polizei in Düsseldorf mitteilte. Auf der Plattform seien kriminelle Dienstleistungen, aber auch detaillierte Anleitungen zu schweren Straftaten oder Drogen erhältlich. Insgesamt seien knapp 100 Objekte in fast allen Bundesländern durchsucht worden, sagte ein Polizeisprecher in Düsseldorf am Donnerstagabend. Es habe auch Festnahmen gegeben. Keine Angaben machte er zur Frage, wie viele Menschen festgenommen wurden. Nordrhein-Westfalen sei ein Schwerpunkt der Aktion gewesen. Am Freitagmittag wollen die Fahnder in Düsseldorf über weitere Details der Aktion berichten. Bis dahin werde es keinerlei weiteren Auskünfte geben, betonte der Polizeisprecher. Die Ermittlungen richten sich nicht nur gegen die Betreiber von «Crimemarket», sondern auch gegen die Anbieter und die Nutzer der Plattform, die ähnlich wie ganz normale legale Marktplätze im Internet aufgebaut sei, hieß es von der Polizei. Dem Zugriff seien intensive Ermittlungen unter der Leitung der Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime in Nordrhein-Westfalen vorangegangen. Eine Ermittlungskommission des Polizeipräsidiums Düsseldorf habe jahrelang Beweise zu Straftaten rund um die kriminelle Plattform zusammengetragen. Weitere Details der Aktion
Bildnachweis: © Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Polizei gelingt Schlag gegen kriminelle Handelsplattform
«Crimemarket» ist eine Shopping-Plattform für Kriminelle. Diese bekommen dort kriminelle Dienstleistungen ebenso wie Anleitungen zu schweren Straftaten oder Drogen. Nun hat die Polizei zugegriffen.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 3. August 2026
Großbrand in Sprendlingen gelöscht - Evakuierung aufgehoben
Stundenlang ist die Feuerwehr in Rheinhessen mit einem Großaufgebot im Einsatz und kann Schlimmeres verhindern: Bewohner dürfen zurück, die Bahnstrecke ist wieder frei.
Neueste Artikel
- 18. August 2026
Brautpaar stürzt mit Hubschrauber auf griechischer Insel ab
Beim Landeanflug auf Sifnos scheint der Hubschrauber zu taumeln, dann schlägt er auf, explodiert und geht in Flammen auf. Anwohner wollen kurz vor dem Unglück ein merkwürdiges Geräusch gehört haben.
- 18. August 2026
Umfrage: Viele Eltern bei Fake-News und KI unsicher
Die digitale Welt entwickelt sich rasant. So schnell, dass viele Eltern nicht hinterherkommen. Sie sind unsicher im Umgang mit KI-Anwendungen. Und ihnen ist die Medienkompetenz der Kinder wichtig.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 18. August 2026
Brautpaar stürzt mit Hubschrauber auf griechischer Insel ab
Beim Landeanflug auf Sifnos scheint der Hubschrauber zu taumeln, dann schlägt er auf, explodiert und geht in Flammen auf. Anwohner wollen kurz vor dem Unglück ein merkwürdiges Geräusch gehört haben.
- 18. August 2026
Umfrage: Viele Eltern bei Fake-News und KI unsicher
Die digitale Welt entwickelt sich rasant. So schnell, dass viele Eltern nicht hinterherkommen. Sie sind unsicher im Umgang mit KI-Anwendungen. Und ihnen ist die Medienkompetenz der Kinder wichtig.

