Nach dem schweren Erdbeben vor der Küste der indonesischen Insel Flores ist die Zahl der Todesopfer auf 47 gestiegen. Das erklärte die indonesische Katastrophenschutzbehörde BNPB. Nach dem Beben am Samstag hatte sie zunächst von 37 Todesopfern gesprochen. Mehr als 150 Häuser seien schwer beschädigt worden, berichtete die Behörde weiter. Zudem seien auch 97 Schulen und 18 Gesundheitseinrichtungen beschädigt worden. Mit Hilfe der Luftwaffe würden erste Hilfslieferungen im Umfang von 275 Tonnen in die Region geschickt. Das Beben der Stärke 7,7 hatte sich am Samstagmorgen (Ortszeit) in einer verhältnismäßig geringen Tiefe von rund 10 Kilometern ereignet. Das Epizentrum lag vor der Küste, etwa 70 Kilometer nordwestlich des Ortes Ende im Zentrum der Insel Flores, die zur Provinz Ost-Nusa-Tenggara gehört. Indonesien liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einer geologisch äußerst aktiven Zone mit zahlreichen Vulkanen und tektonischen Platten, die aufeinandertreffen. Erdbeben und Vulkanausbrüche sind in dem südostasiatischen Staat mit mehr als 17.000 Inseln entsprechend häufig.
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Opferzahl nach schwerem Erdbeben in Indonesien steigt auf 47
Ein gewaltiges Beben erschüttert die Insel Flores im Osten Indonesiens. Am Tag danach werden die Auswirkungen deutlicher.
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