27. Oktober 2021 / News aus der Welt

Noch heftigere Unwetter in Süditalien befürchtet

Zu Wochenbeginn sind auf Sizilien Regenmassen auf die Erde geprasselt und haben Zerstörungen verursacht. Ein Mann kam ums Leben. Es steht zu befürchten, dass es zu weiteren Unwettern kommt.

Fahrzeuge stehen auf einer überschwemmten Straße in Catania.
von dpa

Nach den starken Niederschlägen und Überschwemmungen zum Wochenbeginn stellt sich Süditalien auf weitere und womöglich noch schwerere Unwetter ein. Das sagte der nationale Zivilschutz-Chef Fabrizio Curcio am Mittwoch nach einem Krisengespräch mit den örtlichen Behörden in Catania.

Die Stadt auf Sizilien war am Dienstag nach intensiven Regenfällen überschwemmt worden, ganze Straßen und Plätze standen teilweise einen Meter unter Wasser. Ein Mann starb, weil er von den Wassermassen unter sein Auto gedrückt wurde.

«Es ist noch nicht vorbei», warnte Curcio laut Nachrichtenagentur Ansa. Nach einer kurzen Ruhephase soll es am Donnerstag oder Freitag wieder zu einer deutlichen Wetterverschlechterung kommen, sagte er. Dabei wird befürchtet, dass ein sogenannter Medicane entsteht, ein Wirbelsturm im Mittelmeer (englisch: Mediterranean Hurricane). Diese braue sich bereits zwischen Süditalien und Malta zusammen. Catanias Bürgermeister Salvo Pogliese ordnete an, an den beiden Tagen die Schulen und nicht-essenzielle Geschäfte geschlossen zu halten.

Staatspräsident Sergio Mattarella, Ministerpräsident Mario Draghi und Innenministerin Luciana Lamorgese sprachen den Betroffenen der schweren Unwetter und Überschwemmungen ihre Anteilnahme und den Rettungskräften Dank aus. In der Provinz Catania am Fuß des Vulkans Ätna sei die Feuerwehr zu fast 200 Einsätzen innerhalb von 24 Stunden ausgerückt.


Bildnachweis: © Orietta Scardino/ANSA via ZUMA Press/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Stressfrei zum Christkindlmarkt
Aktueller Hinweis

Einfach mit dem Bus hin und auch wieder zurück

weiterlesen...
Neueröffnung bei unserem Partner Küchen Schmidt
Partner News

Frischer Wind in Haus und Ausstellung

weiterlesen...

Neueste Artikel

Rund 2500 tote Kaspische Robben in Russland gefunden
News aus der Welt

Die Ursache für den Tod der geschützten Tiere ist noch nicht geklärt. Die Art ist vom Aussterben bedroht. Öllecks, Wilderei und Überfischung setzen den Tieren zu.

weiterlesen...
Indonesischer Vulkan Semeru bricht am Jahrestag erneut aus
News aus der Welt

Der Semeru auf der indonesischen Insel Java speit wieder verstärkt, nun ist der Vulkan in der von Naturkatastrophen gebeutelten Region erneut ausgebrochen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Rund 2500 tote Kaspische Robben in Russland gefunden
News aus der Welt

Die Ursache für den Tod der geschützten Tiere ist noch nicht geklärt. Die Art ist vom Aussterben bedroht. Öllecks, Wilderei und Überfischung setzen den Tieren zu.

weiterlesen...
Indonesischer Vulkan Semeru bricht am Jahrestag erneut aus
News aus der Welt

Der Semeru auf der indonesischen Insel Java speit wieder verstärkt, nun ist der Vulkan in der von Naturkatastrophen gebeutelten Region erneut ausgebrochen.

weiterlesen...