Ein neuer Großbrand hat in Spanien bereits 2.200 Hektar Vegetation zerstört, darunter Pinienwald. Das seit Dienstag im Gebiet Las Hurdes in der Provinz Cáceres im Westen des Landes wütende Feuer sei mit einer «Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent» vorsätzlich gelegt worden, sagte der Vizepräsident der Region Extremadura, Abel Bautista, vor Journalisten. Wegen der näher rückenden Flammen wurden dort bereits zehn Ortschaften mit insgesamt rund 700 Einwohnern evakuiert. Drei Wohnhäuser wurden beschädigt, mehrere Straßen bleiben gesperrt. Mehr als 200 Einsatzkräfte sowie 23 Löschflugzeuge und -Hubschrauber kämpfen gegen die Flammen. Unterdessen entspannt sich die Lage bei zwei der größten Waldbrände der vergangenen Wochen. Beim Feuer von Niebla in Andalusien konnten inzwischen die letzten Evakuierten nach der Eindämmung des Brandes in ihre Häuser zurückkehren. Die Flammen verwüsteten dort mehr als 38.000 Hektar. Zum Vergleich: Das ist eine Fläche, die größer als das Stadtgebiet von München ist. Auch beim Großbrand in Las Peñas de Riglos in der Region Aragonien, der mehr als 18.000 Hektar erfasste, konnte die Situation inzwischen stabilisiert werden. Dort waren zuletzt noch 1.046 Menschen aus 19 Ortschaften sowie zwei Campingplätzen und einem Ferienlager evakuiert. Für die Bewohner von sieben Ortschaften wurde die Evakuierung inzwischen aber aufgehoben.Entspannung der Lage in Andalusien und Aragonien
Bildnachweis: © Carlos Criado/EUROPA PRESS/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Neuer Großbrand in Spanien vermutlich vorsätzlich gelegt
Kaum zeichnet sich bei zwei verheerenden Waldbränden in Spanien eine Entspannung ab, kämpfen die Einsatzkräfte bereits gegen das nächste Großfeuer. Die Behörden haben einen schwerwiegenden Verdacht.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 27. August 2026
Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 30. August 2026
Kapitän nach Fährunglück vor Zypern festgenommen - Acht Tote
Wie konnte es zu dem Fährunglück mit mehreren Toten kommen? Auf Zypern wird der Kapitän des Schiffes festgenommen - viele Menschen werden noch vermisst.
Neueste Artikel
- 5. September 2026
Wie die politische Debatte das Glücksgefühle-Festival prägt
Nach dem Hin und Her um einen Alphaville-Auftritt prägen politische Diskussionen auch den zweiten Tag des Glücksgefühle-Festivals. Was Künstler und Veranstalter dazu sagen.
- 5. September 2026
Zwei Überlebende der Sturzflut in Nepal gerettet
Rettungskräfte bergen zwei weitere Überlebende aus den Trümmern der Sturzflut in Nepal. Die Hoffnung auf weitere Rettungen bleibt bestehen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 5. September 2026
Wie die politische Debatte das Glücksgefühle-Festival prägt
Nach dem Hin und Her um einen Alphaville-Auftritt prägen politische Diskussionen auch den zweiten Tag des Glücksgefühle-Festivals. Was Künstler und Veranstalter dazu sagen.
- 5. September 2026
Zwei Überlebende der Sturzflut in Nepal gerettet
Rettungskräfte bergen zwei weitere Überlebende aus den Trümmern der Sturzflut in Nepal. Die Hoffnung auf weitere Rettungen bleibt bestehen.

