Mit Kerzen ist am Sonntag in Duisburg an die Toten und Verletzten beim Loveparade-Unglück vor 13 Jahren erinnert worden. Die «Nacht der 1000 Lichter» findet traditionell am Vorabend des Jahrestags statt. Nach und nach wurden ab dem frühen Abend die Grablichter entzündet - zunächst im Zugangstunnel und dann am damaligen Unglücksort, wo sich heute eine Gedenkstätte befindet. Am 24. Juli 2010 waren am einzigen Ein- und Ausgang der Techno-Parade 21 Menschen im Alter von 17 bis 38 Jahren erdrückt worden. Mindestens 652 Loveparade-Besucher wurden damals verletzt. Seit 2013 erinnert die Gedenkstätte mit Fotos und Kreuzen an die Verstorbenen. Organisiert wurde das Gedenken wieder vom Duisburger Verein «Bürger für Bürger». Eine weitere öffentliche Gedenkfeier findet am Montag am Unglücksort statt. Die Veranstaltung wird auch als Livestream übertragen. Nur für die Angehörigen ist die jährliche Andacht in der Salvatorkirche, die vorher gehalten wird. Während ihres Aufenthalts in Duisburg werden die Angehörigen, die teilweise aus dem Ausland anreisen, von der «Stiftung Duisburg 24.7.2010» begleitet und betreut.
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«Nacht der 1000 Lichter» erinnert an Loveparade-Opfer
Kerzen gegen das Vergessen: Am 24. Juli 2010 kommen bei der Loveparade in Duisburg 21 Menschen ums Leben, 652 Besucher werden verletzt. Heute befindet sich am Unglücksort eine Gedenkstätte.
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