Zwei Tage nach der verheerenden Explosion eines Wohnhauses in Den Haag haben König Willem-Alexander und seine Frau Máxima die Stelle der Katastrophe besucht. Der König sagte, er sei geschockt über das Ausmaß der Verwüstung in dem Wohnviertel. «Mir zittern die Knie», sagte er am Ende des Besuches zu Reportern. Das Königspaar sprach auch in einem nahe gelegenen Nachbarschaftszentrum mit Opfern, Angehörigen und Nachbarn. König und Königin sprachen Opfern und Angehörigen ihr Mitgefühl aus. In der Nacht zum Montag hatten Rettungskräfte ein sechstes Todesopfer aus den Trümmern geborgen. Über die Identität machte die Polizei vorerst keine Angaben. Die Suche nach weiteren Opfern wurde beendet, nachdem spezial ausgebildete Hunde auch den letzten Kellerraum durchsucht hatten. Am frühen Samstagmorgen hatte es bei dem dreistöckigen Mehrfamilienhaus zwei Explosionen gegeben. Vier Personen wurden verletzt in Krankenhäuser gebracht. Vier Todesopfer wurden inzwischen identifiziert. Darunter waren drei Mitglieder einer Familie, ein 45 Jahre alter Mann, eine Frau im Alter von 41 Jahren und ihre 17-jährige Tochter. Nur der achtjährige Sohn der Familie überlebte, wie die Polizei mitteilte. Auch ein 31 Jahre alter Mann war getötet worden. Die Ermittlungen zur Ursache der Explosion werden fortgesetzt. Die Staatsanwaltschaft hat nach eigenen Angaben Hinweise auf einen kriminellen Hintergrund. Doch werden auch andere Ursachen nicht ausgeschlossen. Es werde noch gesucht nach dem Fahrer eines Autos, das kurz nach der Explosion mit großer Geschwindigkeit von dort weggefahren war.Sechstes Todesopfer
Ursache weiter unklar
Bildnachweis: © Josh Walet/ANP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Nach Explosion: Königspaar besucht Unglücksort in Den Haag
Zwei Tage nach der verheerenden Explosion von einem Mehrfamilienhaus wurde ein sechstes Todesopfer geborgen. Die Ermittlungen gehen weiter.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 3. August 2026
Großbrand in Sprendlingen gelöscht - Evakuierung aufgehoben
Stundenlang ist die Feuerwehr in Rheinhessen mit einem Großaufgebot im Einsatz und kann Schlimmeres verhindern: Bewohner dürfen zurück, die Bahnstrecke ist wieder frei.
Neueste Artikel
- 18. August 2026
Brautpaar stürzt mit Hubschrauber auf griechischer Insel ab
Beim Landeanflug auf Sifnos scheint der Hubschrauber zu taumeln, dann schlägt er auf, explodiert und geht in Flammen auf. Anwohner wollen kurz vor dem Unglück ein merkwürdiges Geräusch gehört haben.
- 18. August 2026
Umfrage: Viele Eltern bei Fake-News und KI unsicher
Die digitale Welt entwickelt sich rasant. So schnell, dass viele Eltern nicht hinterherkommen. Sie sind unsicher im Umgang mit KI-Anwendungen. Und ihnen ist die Medienkompetenz der Kinder wichtig.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 18. August 2026
Brautpaar stürzt mit Hubschrauber auf griechischer Insel ab
Beim Landeanflug auf Sifnos scheint der Hubschrauber zu taumeln, dann schlägt er auf, explodiert und geht in Flammen auf. Anwohner wollen kurz vor dem Unglück ein merkwürdiges Geräusch gehört haben.
- 18. August 2026
Umfrage: Viele Eltern bei Fake-News und KI unsicher
Die digitale Welt entwickelt sich rasant. So schnell, dass viele Eltern nicht hinterherkommen. Sie sind unsicher im Umgang mit KI-Anwendungen. Und ihnen ist die Medienkompetenz der Kinder wichtig.

