Nach einem Waffenverdacht hat die Polizei am Mittwoch mit einem Großaufgebot eine Schule in Dinslaken durchsucht. Stunden nach Beginn des Einsatzes teilte die Polizei Essen am Abend mit, es bestehe «keine unmittelbare Gefahr» für Menschen. Es seien drei männliche Jugendliche festgenommen worden, von denen zwei sich noch im Polizeigewahrsam befänden und der Dritte wieder auf freiem Fuß, hieß es in einer Mitteilung vom späten Abend. Die Bereiche um die Schule, in der sich 900 Schüler befanden, waren abgesperrt worden. Laut Polizei hatte ein Mitarbeiter der Gesamtschule in einem Kellerraum einen Jugendlichen gesehen, «der eine Schusswaffe in der Hand gehalten haben soll». Als der Jugendliche den Mitarbeiter bemerkt habe, sei er geflohen. Gemeldet wurde der Vorfall gegen 13.40 Uhr. Trotz mehrerer Hinweise auf eine Schusswaffe sei diese bei den Durchsuchungsmaßnahmen bisher nicht gefunden worden, hieß es am Abend. In den abgesperrten Straßen an der Schule war die Polizei auch mit Spezialkräften vertreten. Menschen warteten auf den Bürgersteigen in der Nähe, Rettungswagen standen bereit. Die aus dem Gebäude geleiteten Schüler und Lehrer sollten medizinisch und psychologisch betreut werden, so die Polizei. Zahlreiche Rettungskräfte, Polizisten und Notfallseelsorger standen bereit. Die Ermittler hatten zuvor von einer «Gefahrenlage» gesprochen. Gerüchte über einen Amoklauf an der Gesamtschule hatte die Polizei aber zurückgewiesen. Unklar war, ob es tatsächlich eine Waffe gegeben hatte. Über die Identität der Festgenommenen wurden keine Angaben gemacht. Schüler und Lehrer, die sich noch in den Räumen der Schule aufhielten, wurden von dem Beamten aus dem Gebäude geführt. Die Übergabe der Schüler an ihre Eltern sei abgeschlossen, teilte die Polizei gegen 20.30 Uhr mit.
Bildnachweis: © Erwin Pottgießer/TNN/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Polizei: «Keine unmittelbare Gefahr» an Dinslakener Schule
In einer Schule in Dinslaken soll ein Schüler eine Schusswaffe in der Hand gehabt haben und geflohen sein. Die Polizei kommt mit einem Großaufgebot. Am Abend gibt es Entwarnung - und Festnahmen.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 25. September 2026
Herbstkirmes 2026 in Wiedenbrück: Fahrgeschäfte, Feuerwerk und Krammarkt
Vom 2. bis 5. Oktober lockt die Herbstkirmes nach Wiedenbrück: Fahrgeschäfte, Feuerwerk, verkaufsoffener Sonntag und Krammarkt.
- 20. September 2026
Klingelbrink wird zur Partymeile: Soleil Society bringt Wiedenbrück zum Pulsieren
Summer Closing am Klingelbrink: volle Straße, mehr als 250.000 Videoaufrufe und eine Debatte über Innenstadtleben. Unser Rückblick mit Bildergalerie.
- 1. Oktober 2026
70 Jahre Uhrmeister: Jubiläumsabend am 9. Oktober in Wiedenbrück
Discokugeln am Klingelbrink: Unser Video zeigt den Aufbau für 70 Jahre Uhrmeister. Am 9. Oktober ab 17:00 Uhr wird in Wiedenbrück gefeiert.
Neueste Artikel
- 17. Oktober 2026
Zahl der Ebola-Fälle in Kenia steigt auf sieben
Anfang Oktober reiste ein mit Ebola infizierter Mann aus dem Ostkongo über Uganda nach Kenia. Jetzt haben sich bereits sechs Menschen bei ihm angesteckt.
- 17. Oktober 2026
Mehr als 158 Jahre Haft für Mord an drei Surfern in Mexiko
Die Surfer aus Australien und den USA waren im Urlaub an der mexikanischen Pazifikküste. Sie wurden von Kriminellen beim Zelten überrascht und getötet. Jetzt steht ein Urteil fest.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. Oktober 2026
Zahl der Ebola-Fälle in Kenia steigt auf sieben
Anfang Oktober reiste ein mit Ebola infizierter Mann aus dem Ostkongo über Uganda nach Kenia. Jetzt haben sich bereits sechs Menschen bei ihm angesteckt.
- 17. Oktober 2026
Mehr als 158 Jahre Haft für Mord an drei Surfern in Mexiko
Die Surfer aus Australien und den USA waren im Urlaub an der mexikanischen Pazifikküste. Sie wurden von Kriminellen beim Zelten überrascht und getötet. Jetzt steht ein Urteil fest.

