Tragischer Heiligabend in Spanien: Bei einem Busunfall sind in Galicien im Nordwesten des Landes mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen. Nach dem Sturz des Fahrzeugs in den Fluss Lérez am späten Samstagabend herrschte am Sonntag noch Unklarheit darüber, ob noch ein Passagier vermisst wurde. Der Fahrer (63) und eine Passagierin waren am Samstag schon kurz nach dem Unfall lebend geborgen worden. Zwei Leichen wurden am Samstag, die restlichen vier im Laufe des Sonntags geborgen, wie der spanische Notdienst mitteilte. Zunächst wurden keine Angaben zur Identität der Opfer gemacht. Die Ursache des Unglücks war ebenfalls noch unklar. Der Bus war auf der Landstraße N-541 von Vigo nach Lugo unterwegs, als er gegen 21.30 Uhr nahe der Gemeinde Pedre von einer Brücke rund 40 Meter tief in den Fluss stürzte. An Bord waren nach verschiedenen Angaben insgesamt acht oder neun Menschen. Der Notdienst sprach von insgesamt acht Insassen, aber Medien berichteten unter Berufung auf Augenzeugen von neun. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten gestalteten sich in der Nacht auf Sonntag sehr schwierig, wie Sprecher der Polizei, der Feuerwehr und der Regionalregierung betonten. Der Bus befand sich demnach nach dem Sturz an einer schwer zugänglichen Stelle und war fast völlig vom Wasser bedeckt. Die Rettungsteams mussten sich in der Dunkelheit von der Brücke abseilen, um zum Fahrzeug zu gelangen. Der Einsatz sei am Sonntag weiterhin von der starken Strömung und vom schlechten Wetter mit viel Regen behindert worden, hieß es.
Bildnachweis: © César Arxina/EUROPA PRESS/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mindestens sechs Tote bei Busunfall in Spanien
Ein Bus stürzt von einer Brücke in einen Fluss. Mindestens fünf Menschen starben bei dem Unglück, andere werden noch vermisst.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 3. August 2026
Großbrand in Sprendlingen gelöscht - Evakuierung aufgehoben
Stundenlang ist die Feuerwehr in Rheinhessen mit einem Großaufgebot im Einsatz und kann Schlimmeres verhindern: Bewohner dürfen zurück, die Bahnstrecke ist wieder frei.
Neueste Artikel
- 13. August 2026
Plötzlich wird es still am Trümmerberg in Cali
In Kolumbiens Stadt Cali halten Menschen an einem eingestürzten Gebäude den Atem an. An den Trümmern helfen Freiwillige, beten Angehörige – und plötzlich gibt es Grund zur Hoffnung.
- 13. August 2026
West-Nil-Virus: Zahl der Fälle in Griechenland steigt stark
In Griechenland hat sich die Zahl der West-Nil-Virus-Fälle in kurzer Zeit mehr als verdoppelt. Besonders ältere Menschen sind betroffen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 13. August 2026
Plötzlich wird es still am Trümmerberg in Cali
In Kolumbiens Stadt Cali halten Menschen an einem eingestürzten Gebäude den Atem an. An den Trümmern helfen Freiwillige, beten Angehörige – und plötzlich gibt es Grund zur Hoffnung.
- 13. August 2026
West-Nil-Virus: Zahl der Fälle in Griechenland steigt stark
In Griechenland hat sich die Zahl der West-Nil-Virus-Fälle in kurzer Zeit mehr als verdoppelt. Besonders ältere Menschen sind betroffen.

