Bei einem Unfall eines Fernbusses in Mexiko sind mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen und 30 weitere Personen verletzt worden. Im kleinen Ort San José el Guarda, etwa 100 Kilometer südwestlich von Mexiko-Stadt, prallte der Bus am Freitag gegen ein Wohnhaus, wie die Regierung des Bundesstaates Mexiko mitteilte. Die Bremsen hatten demnach versagt. Die Verletzten, unter denen auch Minderjährige waren, wurden in verschiedene Krankenhäuser gebracht - manche per Hubschrauber. Der Bus war den Angaben zufolge vom Nachbarbundesstaat Michoacán zur Kirche des Ortes Chalma unterwegs. Diese gehört mit ihrem Bild eines «schwarzen Christus» zu den beliebtesten katholischen Wallfahrtszielen des Landes. Bei den Passagieren des Busses handelte es sich offenbar um Pilger. Mexikanische Medien berichteten, Busse und Lastwagen führen häufig durch San José el Guarda - das diene als Abkürzung zwischen zwei Abschnitten einer Autobahn. Weil dies gefährlich sei, forderten Anwohner, die Straße durch den Ort zu sperren, berichtete der Sender TV Azteca. Die Bewohner des betroffenen Hauses blieben demnach unverletzt.
Bildnachweis: © Fernando Ramirez/XinHua/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mindestens 21 Tote bei Busunglück in Mexiko
Der Bus war zu einer katholischen Pilgerstätte unterwegs. Da versagten plötzlich die Bremsen.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 27. August 2026
Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 30. August 2026
Kapitän nach Fährunglück vor Zypern festgenommen - Acht Tote
Wie konnte es zu dem Fährunglück mit mehreren Toten kommen? Auf Zypern wird der Kapitän des Schiffes festgenommen - viele Menschen werden noch vermisst.
Neueste Artikel
- 5. September 2026
Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.
- 5. September 2026
Mehr als 1.000 Fälle von West-Nil-Virus in Europa
In Europa steigen die Infektionen mit dem West-Nil-Virus: Inzwischen sind 15 Länder betroffen – auch Deutschland gehört dazu.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 5. September 2026
Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.
- 5. September 2026
Mehr als 1.000 Fälle von West-Nil-Virus in Europa
In Europa steigen die Infektionen mit dem West-Nil-Virus: Inzwischen sind 15 Länder betroffen – auch Deutschland gehört dazu.

