Mindestens 72 Menschen sind bei Erdrutschen und anderen Zwischenfällen nach heftigem Monsunregen in Indien getötet worden. Die Toten seien seit gestern Abend gefunden worden, sagte ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes der Deutschen Presse-Agentur heute. Hunderte Menschen seien aus überfluteten Häusern im Bundesstaat Maharashtra gerettet worden. Der heftige Regen habe Brücken und Gebäude zerstört, Telekommunikationsmasten beschädigt sowie Straßen und Gleise überflutet, wodurch mehrere Züge ausfielen. Nach Informationen des indischen Fernsehsenders NDTV handelte es sich um den heftigsten Regen in 24 Stunden, den der Bundesstaat je in einem Juli in den vergangenen 40 Jahren erlebt hat. «Das ist eine unerwartete Krise», sagte der Regierungschef des Bundesstaates, Uddhav Thackeray, Reportern. «Dämme und Flüsse laufen über. Wir sind gezwungen, Wasser aus den Dämmen zu lassen und entsprechend Menschen in der Nähe von Flussufern an sichere Orte zu bringen.» Für die nächsten Tage ist mehr starker Regen vorausgesagt. Die Monsunzeit dauert in Südasien gewöhnlich von Juni bis September. Dabei kommt es häufig zu viel Regen, heftigen Überflutungen und Erdrutschen. Die Schäden sind oft groß, es gibt immer wieder Tote - aber der Regen ist für die Landwirtschaft, von der ein Großteil der Bevölkerung lebt, auch wichtig.
Bildnachweis: © Rajanish Kakade/AP/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mehr als 70 Tote nach heftigem Monsunregen in Indien
Der Bundesstaat Maharashtra in Indien kämpft mit Überschwemmungen und Erdrutschen. Und für die nächsten Tage ist weiter starker Regen angekündigt.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 27. August 2026
Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 30. August 2026
Kapitän nach Fährunglück vor Zypern festgenommen - Acht Tote
Wie konnte es zu dem Fährunglück mit mehreren Toten kommen? Auf Zypern wird der Kapitän des Schiffes festgenommen - viele Menschen werden noch vermisst.
Neueste Artikel
- 6. September 2026
20 Verletzte bei Unfall mit Reisebus auf der A3
Auf der Autobahn 3 bei Wörth an der Donau kommt es zu einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen - darunter ein Reisebus.
- 6. September 2026
Darum kommt König Charles nicht zum Begräbnis von Harald V.
Zur Beisetzung von Norwegens König Harald V. werden Mitglieder mehrerer europäischer Königshäuser erwartet. Der britische Monarch kommt nicht - aber das war zu erwarten.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 6. September 2026
20 Verletzte bei Unfall mit Reisebus auf der A3
Auf der Autobahn 3 bei Wörth an der Donau kommt es zu einem Unfall mit mehreren Fahrzeugen - darunter ein Reisebus.
- 6. September 2026
Darum kommt König Charles nicht zum Begräbnis von Harald V.
Zur Beisetzung von Norwegens König Harald V. werden Mitglieder mehrerer europäischer Königshäuser erwartet. Der britische Monarch kommt nicht - aber das war zu erwarten.

