Bei einem Lawinenabgang in der indischen Himalaya-Region sind nach Medienberichten Dutzende von Menschen verschüttet worden. Bis zum späten Freitagabend (Ortszeit) galten demnach noch immer 25 verschüttete Personen als vermisst. Wie der Sender NDTV und weitere indische Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten, wurde ein Camp mit Unterkünften für Bauarbeiter im Grenzgebiet zu Tibet von den Schnee- und Eismassen erfasst. Mindestens 57 Personen hätten sich zum Zeitpunkt des Unglücks in dem Camp aufgehalten. Von ihnen seien 32 entweder lebend geborgen worden oder hätten sich selbst in Sicherheit bringen können. Nach Angaben der indischen Armee, die sich an Bergungsarbeiten beteiligte, wurde die Suche am Abend trotz widriger Wetterverhältnisse mit ununterbrochenem Schneefall fortgesetzt. Die Straßen würden vom Schnee geräumt, damit Verletzte aus dem Gebiet gebracht werden und sich mehr Rettungskräfte Zugang verschaffen könnten. Die von dem Unglück betroffenen Bauarbeiter waren den Angaben nach bei einer Organisation beschäftigt, die in der Grenzregion im nordindischen Bundesstaat Uttarakhand Straßen baut oder unterhält. Das Unglück ereignete sich in der Nähe des Grenzdorfs Mana. Der Lawinenabgang könnte nach Angaben der Behörden durch einen sogenannten Gletscher- oder Eisbruch ausgelöst worden sein. Ein Beamter des Distrikts Chamoli in Uttarakhand sagte, Teile eines Gletschers seien abgebrochen, was vermutlich zu dem Unglück geführt habe.Suche wird am Abend fortgesetzt
Bildnachweis: © Sina Schuldt/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
25 Personen nach Lawinenabgang in Himalaya-Region vermisst
Von dem Lawinenabgang im Norden Indiens sind Bauarbeiter betroffen, die mit Straßenarbeiten beschäftigt waren. Die Suche nach den Verschütteten wird durch Schneefall erschwert.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 27. August 2026
Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 21. August 2026
Auto rast durch Fußgängerzone - Minister spricht von Unfall
Umgestürzte Stühle, Kinderspielzeug auf der Straße: Eine Spur der Verwüstung hat ein Autofahrer im nordhessischen Hofgeismar hinterlassen. Es gibt mehrere Verletzte. Was bislang bekannt ist.
Neueste Artikel
- 9. September 2026
Kinder bei Unwetter in Freiburg verletzt
Umgestürzte Bäume, blockierte Straßen, Stromausfall: Ein Unwetter sorgte für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr in der Stadt in Baden-Württemberg. Betroffen war auch Bayern.
- 9. September 2026
Tötungsdelikt in Supermarkt – Verdächtiger schwer verletzt
Nach einer tödlichen Attacke in einem Supermarkt sichert die Polizei den Tatort. Die Ermittlungen laufen, der mutmaßliche Täter ist schwer verletzt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 9. September 2026
Kinder bei Unwetter in Freiburg verletzt
Umgestürzte Bäume, blockierte Straßen, Stromausfall: Ein Unwetter sorgte für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr in der Stadt in Baden-Württemberg. Betroffen war auch Bayern.
- 9. September 2026
Tötungsdelikt in Supermarkt – Verdächtiger schwer verletzt
Nach einer tödlichen Attacke in einem Supermarkt sichert die Polizei den Tatort. Die Ermittlungen laufen, der mutmaßliche Täter ist schwer verletzt.

