Die Deutschen verbringen einer Forsa-Umfrage zufolge im Durchschnitt vier Stunden täglich mit Fernsehen und zweieinhalb Stunden im Internet. Wenn man Telefon, Smartphone, Radio und Games mitrechnet, «erreicht die Mediennutzung nach dem Rekord im vergangenen Jahr einen neuen Höchstwert: 13 Stunden am Tag», teilte der Auftraggeber der Umfrage, Seven One Media, mit. Die erneut gestiegene Mediennutzung sei geprägt von «der wachsenden Vielfalt an Angeboten und Endgeräten sowie dem anhaltenden Einfluss der Corona-Pandemie». Forsa hatte im März 3021 Menschen ab 14 Jahren befragt. «Besonders bemerkenswert ist das weitere Wachstum des Medienkonsums gegenüber dem Ausnahmemonat März 2020, in dem die Nutzung von Massenmedien erstmals bei über zehn Stunden täglich lag», teilte Seven One mit: «Im aktuellen Jahr wird mit 637 Minuten erneut ein Höchstwert erzielt. Hinzu kommt die Individualkommunikation.» Vier Stunden Fernsehkonsum täglich, dieser Wert habe sich in den vergangenen Jahren praktisch nicht verändert. Zusätzlich verbringen die Deutschen heute mehr als doppelt so viel Zeit im Internet wie 2015: Laut Umfrage verwenden sie 149 Minuten täglich auf Online-Videos, Surfen, Social Media und Online-Shopping. Auf Radio entfallen obendrein 100 Minuten, auf Musikstreaming und CDs 46 Minuten, auf Games 45 Minuten. Gerade mal 25 Minuten bleiben für Bücher, nur 14 Minuten für Zeitungen. «Pandemiebedingt haben die Menschen auch 2021 deutlich mehr telefoniert, gechattet, gemailt oder an Video-Calls teilgenommen», teilte Seven One mit: Die Nutzung von Individualkommunikation sei von 123 auf 143 Minuten täglich gestiegen. Die Nutzung mehrerer Medien gleichzeitig sei inzwischen fester Bestandteil des Medienkonsums. «Jeder Dritte nutzt TV und Internet häufig parallel.»
Bildnachweis: © Finn Winkler/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Mediennutzung mit 13 Stunden auf neuem Höchststand
Die Mediennutzung in Deutschland erreicht einen neuen Höchstwert. Die Gründe werden in der wachsenden Vielfalt an Angeboten und Endgeräten sowie dem anhaltenden Einfluss der Corona-Pandemie gesehen.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 25. September 2026
Herbstkirmes 2026 in Wiedenbrück: Fahrgeschäfte, Feuerwerk und Krammarkt
Vom 2. bis 5. Oktober lockt die Herbstkirmes nach Wiedenbrück: Fahrgeschäfte, Feuerwerk, verkaufsoffener Sonntag und Krammarkt.
- 20. September 2026
Klingelbrink wird zur Partymeile: Soleil Society bringt Wiedenbrück zum Pulsieren
Summer Closing am Klingelbrink: volle Straße, mehr als 250.000 Videoaufrufe und eine Debatte über Innenstadtleben. Unser Rückblick mit Bildergalerie.
- 3. Oktober 2026
Ähnelte KZ-Kleidung: Zara zieht Kostüm zurück
Zara nimmt ein Halloween-Kostüm aus dem Sortiment. Die Modekette reagiert auf Kritik, das Design erinnere an KZ-Häftlingskleidung aus der NS-Zeit.
Neueste Artikel
- 9. Oktober 2026
Überreste von Grenzanlagen am Checkpoint Charlie entdeckt
Am früheren Checkpoint Charlie in Berlin sind historische Spuren der DDR-Grenzanlage freigelegt worden. Die Funde könnten künftig helfen, die Geschichte des Ortes anschaulicher zu vermitteln.
- 9. Oktober 2026
Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufigste Todesursache
Herzinfarkte und Schlaganfälle bleiben die tödlichsten Erkrankungen. Die Fallzahlen sinken seit dem Jahr 2022 aber deutlich.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 9. Oktober 2026
Überreste von Grenzanlagen am Checkpoint Charlie entdeckt
Am früheren Checkpoint Charlie in Berlin sind historische Spuren der DDR-Grenzanlage freigelegt worden. Die Funde könnten künftig helfen, die Geschichte des Ortes anschaulicher zu vermitteln.
- 9. Oktober 2026
Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufigste Todesursache
Herzinfarkte und Schlaganfälle bleiben die tödlichsten Erkrankungen. Die Fallzahlen sinken seit dem Jahr 2022 aber deutlich.

