Nach einem Massenunfall mit zehn beteiligten Autos und 14 Verletzten in Köln wird gegen den mutmaßlichen Verursacher nun auch wegen versuchten Totschlags ermittelt. Der Haftbefehl gegen den 28-Jährigen sei entsprechend erweitert worden, sagte eine Sprecherin des Kölner Amtsgerichts am Mittwoch. «Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der Beschuldigte billigend in Kauf genommen hat, dass andere Beteiligte hätten getötet werden können.» Zuvor hatte der «Kölner Stadt-Anzeiger» berichtet. Der Mann soll am 18. August nahe der Lanxess-Arena in Deutz mit überhöhter Geschwindigkeit über mehrere rote Ampeln gerast sein. Dann soll er mit dem geliehenen Sportwagen ungebremst auf eine Reihe von Fahrzeugen aufgefahren sein, die vor einer roten Ampel warteten. Der Sportwagen hob ab und blieb auf dem Dach eines Kleinwagens liegen, andere Autos wurden ineinandergeschoben und verkeilt. Der 28-Jährige sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Bislang lautete der Haftbefehl auf Verdacht eines illegalen Rennens. Die Ermittler prüfen zudem, ob gesundheitliche Gründe oder die Einnahme von Medikamenten als Ursachen infrage kommen. Der Mann soll sich wegen einer ärztlicher Behandlung in Bonn aufgehalten haben.
Bildnachweis: © Petra Albers/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Massenunfall: Ermittlungen auch wegen versuchten Totschlags
Der mutmaßliche Verursacher eines Unfalls im August in Köln sitzt in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird jetzt auch wegen versuchten Totschlags ermittelt.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 25. September 2026
Herbstkirmes 2026 in Wiedenbrück: Fahrgeschäfte, Feuerwerk und Krammarkt
Vom 2. bis 5. Oktober lockt die Herbstkirmes nach Wiedenbrück: Fahrgeschäfte, Feuerwerk, verkaufsoffener Sonntag und Krammarkt.
- 20. September 2026
Klingelbrink wird zur Partymeile: Soleil Society bringt Wiedenbrück zum Pulsieren
Summer Closing am Klingelbrink: volle Straße, mehr als 250.000 Videoaufrufe und eine Debatte über Innenstadtleben. Unser Rückblick mit Bildergalerie.
- 3. Oktober 2026
Ähnelte KZ-Kleidung: Zara zieht Kostüm zurück
Zara nimmt ein Halloween-Kostüm aus dem Sortiment. Die Modekette reagiert auf Kritik, das Design erinnere an KZ-Häftlingskleidung aus der NS-Zeit.
Neueste Artikel
- 7. Oktober 2026
Laukötter lädt zum persönlichen Gespräch ein
Kreis Gütersloh/Steinhagen. Zuhören, erfahren, was die Bürgerinnen und Bürger im Kreis bewegt, und direkt ins...
- 7. Oktober 2026
Einbruch in landwirtschaftliches Unternehmen
Gütersloh (ots) - Rheda-Wiedenbrück (FK) - In der Nacht zu Mittwoch (07.10., 00.00 Uhr - 04.55 Uhr) sind bislang...
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 7. Oktober 2026
Lungenpest-Verdacht: Trump will mit Putin telefonieren
Starb eine junge Wissenschaftlerin in Sibirien an Lungenpest? Der undurchsichtige Fall sorgt weltweit für Aufmerksamkeit. Trump will deshalb sogar mit Putin telefonieren.
- 7. Oktober 2026
Gegen Kurzsichtigkeit helfen weder Training noch Karotten
Kurzsichtigkeit lässt sich nicht rückgängig machen. Der Faktencheck zeigt: Übungen, bestimmte Lebensmittel oder Sonnenlicht ersetzen keine Brille.

