In der pakistanischen Millionenstadt Karachi ist es nach mehreren leichten Erdbeben zu einem Massenausbruch aus einem Gefängnis gekommen. Wie ein Polizeisprecher vor Ort der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, entkamen mehr als 200 Häftlinge. Rund 80 der Flüchtigen habe die Polizei inzwischen wieder verhaften können, nach dem Rest werde gefahndet. Der Vorfall im Süden des Landes habe sich in der Nacht zu Dienstag ereignet, als die Gefangenen aufgrund einer Serie leichter Erdbeben aus ihren Zellen evakuiert worden sein. Anschließen sei es einer Gruppe von Häftlingen gelungen, die Gefängniswärter zu überwältigen und eines der Tore aufzubrechen. Bei dem Massenausbruch seien ein Häftling getötet sowie mehrere Personen - darunter zwei Wächter - verletzt worden. Nach Angaben des Polizeisprechers saßen die meisten geflohenen Häftlinge wegen kleinerer Straftaten ein. Hochrangige Kriminelle oder Terroristen befänden sich nicht unter ihnen.
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Massenhafter Gefängnisausbruch nach Erdbeben in Pakistan
Eine Serie leichter Erdbeben erfasst Pakistan. Mehr als 200 Häftlinge nutzen die Gelegenheit - und fliehen.
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