Nach dem Tod eines 24-Jährigen am Potsdamer Platz in Berlin-Mitte gehen die Ermittler doch nicht von einem Verbrechen aus. Das teilte die Polizei am Sonntagnachmittag mit. Die zuständige Mordkommission und die Staatsanwaltschaft prüfen demnach nun, ob der Tod des Mannes durch ein fahrlässiges Handeln begünstigt wurde. Erst wenige Stunden zuvor hatte die Polizei mitgeteilt, zwei Bauarbeiter im Alter von 22 und 23 Jahren seien vernommen und anschließend festgenommen worden. Der jüngere Mann sei bereits wieder auf freien Fuß, hieß es nun. Der 22-Jährige sei nicht unmittelbar am Geschehen beteiligt gewesen. Auch der 23-Jährige sollte noch am selben Tag wieder freikommen. Bei ihm dauerte die Befragung nach Angaben eines Polizeisprechers aber länger an, um das Geschehen von Samstag in dem Pausenraum abschließend bewerten zu können. Der 24-Jährige war am Samstag mit schweren Stichverletzungen in einem Aufenthaltsraum im Unterschoss des Sony Centers gefunden worden. Rettungskräfte hatten noch erfolglos versucht, den Mann vor Ort zu reanimieren. Der Tote gehörte zu einer Gruppe von Bauarbeitern, die mit Innenarbeiten beschäftigt waren. Weitere Verletzte soll es laut Polizei nicht gegeben haben.
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Mann stirbt mit Stichverletzungen - doch kein Tötungsdelikt
Ein 24-Jähriger wird am Samstag tot im Aufenthaltsraum einer Baustelle in Berlin aufgefunden. Die Polizei geht - anders als zunächst angenommen - doch nicht von einem Verbrechen aus.
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