22. Oktober 2024 / News aus der Welt

Lisa Bitter: Nach zehn Jahren «Tatort» noch zu Beginn nervös

Mit der Familie schaute sie früher «Tatort», heute spielt sie dort mit - und das seit einem Jahrzehnt. Vor ihrem Jubiläums-«Tatort» am Sonntag spricht Lisa Bitter über erfüllte Träume und die Anfänge.

Schauspielerin Bitter: nervös vor jedem ersten Drehtag (Archivfoto)
Veröffentlicht am 22. Oktober 2024 um 07:02 Uhr von dpa

Schauspielerin Lisa Bitter kämpft auch nach zehn Jahren «Tatort» noch mit Lampenfieber. «Ich bin nach wie vor nervös vor jedem ersten Drehtag», sagte Bitter der Deutschen Presse-Agentur. Allerdings sei es nicht mehr so schlimm wie damals vor ihrem allerersten «Tatort»-Dreh. «Ich dachte, ich falle in Ohnmacht, hatte Übelkeit und richtig zittrige Beine und Hände», sagte die 40-Jährige. Seit 2014 spielt sie im Ludwigshafen-«Tatort» die Ermittlerin Johanna Stern.

Der Maskenbildner habe ihr Schokoriegel gegen den Unterzucker gegeben, und sie sei früh zu Bett gegangen. «Am nächsten Morgen war ich fit. Es ist alles souverän gelaufen, aber der Tag vorher ist für mich auch heute oft ein Hoch und Runter der Gefühle.» Am Sonntag (27.10.) läuft die nächste Folge «Dein gutes Recht» (20.15 Uhr, Das Erste).

Großer Traum in Erfüllung gegangen

Bitter spielt an der Seite von Ulrike Folkerts. «Das ist ein bisschen verrückt, weil ich schon mit der Familie immer "Tatort" geschaut habe. Und dann kam nach der Schauspielschule tatsächlich eine Casting-Anfrage», sagte sie. «Ich war schon stolz, dass ich überhaupt für diese Rolle angefragt worden bin. Und dann habe ich sie auch noch bekommen. Da ist ein großer Traum in Erfüllung gegangen. Das erfüllt mich immer noch sehr.»

Dass sie jetzt bereits zehn Jahre dabei sei, habe sie überrascht. «Ich habe nicht mitgezählt, und diese Zahl hat kurz etwas mit mir gemacht. Das ist vielschichtig. Ich habe mich gefragt: Wie habe ich mich damals gefühlt, vor zehn Jahren? Was ist passiert in diesen Jahren? Was haben wir gemacht, inhaltlich? Wie hat sich die Rolle, wie hat sich das Zusammenspiel verändert? Und vielleicht auch: Was kann noch kommen?» Sie habe festgestellt: «Es erfüllt mich nach wie vor, und ich freue mich, wenn es weitergeht.»

Figur nicht auserzählt

Ihre Figur sehe sie noch nicht auserzählt, sagte Bitter. «Das lässt viel Raum - ebenso wie Ludwigshafen.» Die zweitgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz sei voller Kontraste. «Es ist nicht gemütlich hier, es prallt viel aufeinander. Über diese Stadt kann man zig Filme machen.»


Bildnachweis: © Felix Hörhager/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App? 

Meistgelesene Artikel

Goldener Kamm in Gütersloh
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...

weiterlesen...
Auto rast durch Fußgängerzone - Minister spricht von Unfall
News aus der Welt

Umgestürzte Stühle, Kinderspielzeug auf der Straße: Eine Spur der Verwüstung hat ein Autofahrer im nordhessischen Hofgeismar hinterlassen. Es gibt mehrere Verletzte. Was bislang bekannt ist.

weiterlesen...
Katze entwischt - Familie verbringt Urlaub an Raststätte
News aus der Welt

Eigentlich wollen sie in die Berge fahren, doch als bei einer Pause ihre geliebte Katze davonläuft, schmeißt eine Familie ihre Pläne über den Haufen. Nun heißt es Autobahn statt Gipfelkreuz.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Bummelaktion nach Unfall: Polens Fernzüge verspätet
News aus der Welt

Als Reaktion auf ein Zugunglück protestieren Polens Lokführer für mehr Sicherheit. Sie schleichen mit ihren Zügen über jeden Bahnübergang mit 20 km/h - und wollen so auf ein Problem aufmerksam machen.

weiterlesen...
Busunfall bei Baustelle: Fünf Tote in der Schweiz
News aus der Welt

Ein Reisebus voller Urlauber verunglückt nahe dem Schweizer Nationalpark. Was die Polizei über den dramatischen Unfall und den Rettungseinsatz berichtet.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Bummelaktion nach Unfall: Polens Fernzüge verspätet
News aus der Welt

Als Reaktion auf ein Zugunglück protestieren Polens Lokführer für mehr Sicherheit. Sie schleichen mit ihren Zügen über jeden Bahnübergang mit 20 km/h - und wollen so auf ein Problem aufmerksam machen.

weiterlesen...
Busunfall bei Baustelle: Fünf Tote in der Schweiz
News aus der Welt

Ein Reisebus voller Urlauber verunglückt nahe dem Schweizer Nationalpark. Was die Polizei über den dramatischen Unfall und den Rettungseinsatz berichtet.

weiterlesen...