Nach dem Unglück eines Urlauber-Boots im Roten Meer haben die Behörden in Ägypten nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur eine Tote als Frau aus München identifiziert. Die 41-Jährige sei demnach eine der beiden tot geborgenen Deutschen, hieß es aus informierten Kreisen. Zuvor hatte die «Bild» berichtet, dass sich die 41-Jährige unter den Toten befinde. Als vermisst gilt nach dpa-Informationen weiter ihr ebenfalls 41 Jahre alter Ehemann. Zunächst war man in Bayern noch von einem dritten Vermissten aus dem Freistaat ausgegangen. Der Mann sei aber inzwischen gerettet worden, hieß es. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es zunächst nur, man müsse davon ausgehen, dass zwei von drei als vermisst gemeldeten Deutschen nur noch tot geborgen werden konnten. Zu deren Identität machte das Auswärtige Amt zunächst keine Angaben. Am Donnerstag waren die Chancen, drei Tage nach dem Unglück vom Montag noch Überlebende zu finden, weiter gesunken. Am Dienstag hatte die ägyptische Marine noch einen Urlauber aus Finnland gerettet, wie der für die Region zuständige Gouverneur Amr Hanafi mitteilte. Von insgesamt 44 Menschen an Bord wurden bisher 33 gerettet und sechs Menschen tot geborgen. Fünf gelten damit noch als vermisst.Auswärtiges Amt geht von zwei Toten aus Deutschland aus
Bildnachweis: © Marcel Lauck/ dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Kreise: Tote nach Bootsunglück als Münchnerin identifiziert
Die Chancen, noch Überlebende zu finden, waren zuletzt gering. Die ägyptischen Behörden haben nun eine Leiche als 41-jährige Frau aus Bayern identifiziert. Unklar ist der Verbleib ihres Ehemanns.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
Die NRW.BANK beteiligt sich an einem Sporthallenbauer aus Rheda-Wiedenbrück. Ziel ist Wachstum in Europa und mehr Kapazitäten im Hallenbau.
Für unsere Geschäftsstelle in Gütersloh suche wir ab sofort Verstärkung.
- 16. Februar 2026
Rheda-Wiedenbrück: Trotz Schneefall am Morgen - Rosenmontagszug zieht planmäßig durch die Stadt
Rosenmontags-Karneval in Rheda-Wiedenbrück: Zug startet wie geplant
Neueste Artikel
- 9. März 2026
Lufthansa-Konzern verlängert Flugstopp nach Nahost
Flüge nach Tel Aviv, Teheran und in andere Städte bleiben ausgesetzt. Lufthansa reagiert weiter auf die Lage im Nahen Osten – Charterflüge für Rückholaktionen laufen jedoch weiter.
- 9. März 2026
Vom Feuerball am Himmel zum Meteorit im Schlafzimmer
Sechs Sekunden Lichtspektakel am Himmel, dann kracht ein Meteorit in ein Hausdach. Warum es sich dabei um eine Besonderheit handelt - und warum niemand gewarnt wurde.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 9. März 2026
Lufthansa-Konzern verlängert Flugstopp nach Nahost
Flüge nach Tel Aviv, Teheran und in andere Städte bleiben ausgesetzt. Lufthansa reagiert weiter auf die Lage im Nahen Osten – Charterflüge für Rückholaktionen laufen jedoch weiter.
- 9. März 2026
Vom Feuerball am Himmel zum Meteorit im Schlafzimmer
Sechs Sekunden Lichtspektakel am Himmel, dann kracht ein Meteorit in ein Hausdach. Warum es sich dabei um eine Besonderheit handelt - und warum niemand gewarnt wurde.

