Bunt und fröhlich - mit ernstem Anliegen: Hunderttausende Menschen werden am Wochenende in Köln zum Christopher Street Day (CSD) erwartet. Höhepunkt ist die Parade am Sonntag (9. Juli). Dabei werden nach Angaben der Veranstalter mehr als 220 Gruppen mit Musikwagen oder zu Fuß durch die Innenstadt ziehen - so viele wie noch nie. Im vergangenen Jahr kamen rund 1,2 Millionen Besucher und Besucherinnen. Mit dem CSD wird vielerorts an Ereignisse im Jahr 1969 in New York erinnert: Polizisten stürmten damals die Bar «Stonewall Inn» in der Christopher Street und lösten einen mehrtägigen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen auf. Der Kölner CSD ist eine der größten Veranstaltungen der lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und queeren (engl.: LGBTIQ) Community in Europa. Ähnlich groß ist in Deutschland nur der CSD in Berlin (in diesem Jahr am 22. Juli). Die Menschen wollen mit der Demonstration nicht nur feiern, sondern auch auf ihre Anliegen aufmerksam machen. Das Motto lautet «Für Menschenrechte. Viele. Gemeinsam. Stark». «In der LGBTIQ*-Community erleben wir, dass uns diese Menschenrechte ganz oder in Teilen streitig gemacht oder versagt werden», teilte der Verein Cologne Pride als Veranstalter mit. Beim CSD könne jeder das Motto individuell auf seine eigene Lebenswirklichkeit anpassen und so sichtbar werden und bleiben. Schon am Freitag beginnt ein dreitägiges Straßenfest in der Altstadt. Auf mehreren Bühnen gibt es Diskussionsrunden und ein Musikprogramm. Auftreten sollen unter anderem Dieter Thomas Kuhn und Tim Bendzko.«Für Menschenrechte. Viele. Gemeinsam. Stark»
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Köln am CSD-Wochenende im Zeichen des Regenbogens
Von weit her werden am Wochenende wieder Hunderttausende Menschen zum CSD in Köln strömen. Beim Straßenfest und der großen Demonstration wollen sie feiern - und auf ihre Rechte aufmerksam machen.
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