US-Talkshowmoderator Jimmy Kimmel muss wegen des Streiks in Hollywood eine Zwangspause reinlegen, schätzt nach eigenen Worten aber seitdem seine Arbeit wieder mehr. «Genau zu der Zeit, als der Streik begann, war ich sehr entschlossen, in den Ruhestand zu gehen», erzählte der 55-Jährige im neuen Podcast «Strike Force Five», den er mit seinen Kollegen Seth Meyers, Jimmy Fallon, John Oliver und Stephen Colbert betreibt. «Es war mir ernst - sehr, sehr ernst.» Die fünf Late-Night-Moderatoren können aufgrund des Streiks der Drehbuchautoren seit Anfang Mai keine neuen Shows mehr aufnehmen, die Erlöse ihres Podcasts wollen sie an ihre derzeit arbeitslosen Mitarbeiter weitergeben. Kimmel erklärte: «Jetzt realisiere ich: Oh ja, es ist ganz schön, zu arbeiten.» Er mache zwar oft den Sommer über eine lange Pause, aber dieses Jahr sei es anders, erklärte er. Laut dem Branchenmagazin «Variety» hatte der US-Sender ABC erst vor einem Jahr den Vertrag mit Kimmel für seine «Jimmy Kimmel Live!»-Show um drei Jahre verlängert, was einen baldigen Rücktritt des Moderators ohnehin erschwert hätte. Seit dem 2. Mai streikt in Hollywood die Gewerkschaft der Drehbuchautoren WGA, um bessere Arbeitsbedingungen zu erzielen. Auch das Schreiben von Filmen und Fernsehserien liegt daher derzeit weitgehend auf Eis. Im Juli legten auch Mitglieder der Schauspielgewerkschaft SAG-AFTRA offiziell ihre Arbeit nieder. Auch Kimmels Kollegen drückten ihre Hoffnung aus, dass die Gewerkschaften und die Vertreter der großen Studios und Streaming-Anbieter bald zu Einigungen kommen. Menschen fragten ihn manchmal, ob er «seine Ferien genieße», erzählte Colbert. «Ich sage immer: Das ist so sehr Urlaub, wie eine Darmspiegelung ein Nickerchen ist.»Streik für bessere Arbeitsbedingungen
Bildnachweis: © Chris Pizzello/Invision/AP/dpa/Archiv
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Jimmy Kimmel dachte vor Hollywoodstreik über Ruhestand nach
Seit Anfang Mai streikt in Hollywood die Gewerkschaft der Drehbuchautoren WGA. Das hat auch Folgen für Late-Night-Shows - neue Folgen gibt es derzeit nicht. Zeit für Jimmy Kimmel, seine Arbeit zu überdenken.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 25. September 2026
Herbstkirmes 2026 in Wiedenbrück: Fahrgeschäfte, Feuerwerk und Krammarkt
Vom 2. bis 5. Oktober lockt die Herbstkirmes nach Wiedenbrück: Fahrgeschäfte, Feuerwerk, verkaufsoffener Sonntag und Krammarkt.
- 20. September 2026
Klingelbrink wird zur Partymeile: Soleil Society bringt Wiedenbrück zum Pulsieren
Summer Closing am Klingelbrink: volle Straße, mehr als 250.000 Videoaufrufe und eine Debatte über Innenstadtleben. Unser Rückblick mit Bildergalerie.
- 3. Oktober 2026
Ähnelte KZ-Kleidung: Zara zieht Kostüm zurück
Zara nimmt ein Halloween-Kostüm aus dem Sortiment. Die Modekette reagiert auf Kritik, das Design erinnere an KZ-Häftlingskleidung aus der NS-Zeit.
Neueste Artikel
- 5. Oktober 2026
Rumänien verdoppelt Abschussquote für Bären trotz Kritik
Rumänien erlaubt in diesem Jahr den Abschuss von bis zu 969 Bären. Die Regierung reagiert damit auf zahlreiche Angriffe – trotz Kritik von Tierschützern und Widerstands des Staatspräsidenten.
- 5. Oktober 2026
Medizin-Nobelpreis an zwei Deutsche und einen US-Forscher
Gleich zwei Deutsche erhalten den diesjährigen Medizin-Nobelpreis. Für Forschung zur gezielten Veränderung von Zellen wird zudem auch ein US-Amerikaner geehrt. Ihre Erkenntnisse werden schon genutzt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 5. Oktober 2026
Rumänien verdoppelt Abschussquote für Bären trotz Kritik
Rumänien erlaubt in diesem Jahr den Abschuss von bis zu 969 Bären. Die Regierung reagiert damit auf zahlreiche Angriffe – trotz Kritik von Tierschützern und Widerstands des Staatspräsidenten.
- 5. Oktober 2026
Medizin-Nobelpreis an zwei Deutsche und einen US-Forscher
Gleich zwei Deutsche erhalten den diesjährigen Medizin-Nobelpreis. Für Forschung zur gezielten Veränderung von Zellen wird zudem auch ein US-Amerikaner geehrt. Ihre Erkenntnisse werden schon genutzt.

