Der Deutsche Jagdverband appelliert an Autofahrer, jeden Wildunfall der Polizei zu melden. «Oft schleppen sich verletzte Tiere ins Unterholz. Jägerinnen und Jäger können sie dort mit speziell ausgebildeten Hunden finden und das Leiden beenden», sagte Verbandspräsident Helmut Dammann-Tamke der «Neuen Osnabrücker Zeitung». Dem Verband zufolge kommt es im Schnitt alle zweieinhalb Minuten zu einem Wildunfall. «Wildtiere werden auch in den nächsten hundert Jahren keine Verkehrsregeln lernen», sagte der Verbandschef. «Wer mit Tempo 80 statt 100 unterwegs ist, verkürzt seinen Bremsweg schon um 25 Meter – das kann Leben retten.» Besonders wachsam sollten Verkehrsteilnehmer auf Landstraßen und in Wäldern sein, denn «sie verlaufen quasi durchs tierische Schlaf- oder Esszimmer» - soll heißen: Dort sind besonders viele Tiere unterwegs.
Bildnachweis: © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Jagdverband appelliert: Jeden Wildunfall der Polizei melden
Alle zweieinhalb Minuten kommt es im Schnitt zu einem Wildunfall. Dass wirklich jeder davon gemeldet wird, ist Jägerinnen und Jägern ein Anliegen. Suchhunde sollen die verletzten Tiere dann aufspüren.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 27. August 2026
Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
- 21. August 2026
Auto rast durch Fußgängerzone - Minister spricht von Unfall
Umgestürzte Stühle, Kinderspielzeug auf der Straße: Eine Spur der Verwüstung hat ein Autofahrer im nordhessischen Hofgeismar hinterlassen. Es gibt mehrere Verletzte. Was bislang bekannt ist.
- 21. August 2026
Katze entwischt - Familie verbringt Urlaub an Raststätte
Eigentlich wollen sie in die Berge fahren, doch als bei einer Pause ihre geliebte Katze davonläuft, schmeißt eine Familie ihre Pläne über den Haufen. Nun heißt es Autobahn statt Gipfelkreuz.
Neueste Artikel
- 16. September 2026
Dutzende Tote bei Einsturz von Goldmine im Sudan
Unter lebensgefährlichen Bedingungen schürfen Menschen im vom Krieg gebeutelten Sudan nach Rohstoffen. Nun kam es zu einer Katastrophe mit vielen Toten.
- 16. September 2026
Vergewaltigungsvorwurf: Deutscher auf Mallorca vor Gericht
Ein Deutscher sitzt in Palma wegen eines schweren Vorwurfs auf der Anklagebank. Eine Frau bezichtigt ihn, sie betäubt und vergewaltigt zu haben. Der Mann erzählt eine ganz andere Geschichte.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. September 2026
Dutzende Tote bei Einsturz von Goldmine im Sudan
Unter lebensgefährlichen Bedingungen schürfen Menschen im vom Krieg gebeutelten Sudan nach Rohstoffen. Nun kam es zu einer Katastrophe mit vielen Toten.
- 16. September 2026
Vergewaltigungsvorwurf: Deutscher auf Mallorca vor Gericht
Ein Deutscher sitzt in Palma wegen eines schweren Vorwurfs auf der Anklagebank. Eine Frau bezichtigt ihn, sie betäubt und vergewaltigt zu haben. Der Mann erzählt eine ganz andere Geschichte.

