29. Juli 2025 / News aus der Welt

Hubschrauber-Absturz in Sachsen: Was wir wissen – was nicht

Ein Helikopter ist im Osten Deutschlands in einen Fluss gestürzt. Was bisher bekannt ist.

Rettungskräfte sind im Einsatz.
Veröffentlicht am 29. Juli 2025 um 20:12 Uhr von dpa

In Sachsen ist ein Hubschrauber auf einem Übungsflug der deutschen Bundeswehr in einen Fluss gestürzt. Was bisher bekannt ist, was nicht:

Was wir wissen:

  • Opfer: Mindestens zwei Menschen sind gestorben, wie Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) sagte. Eine Person werde noch vermisst.
  • Absturzort: Der Hubschrauber ist in der Nähe der Stadt Grimma in Sachsen in den Fluss Mulde gestürzt. Das Verteidigungsministerium bestätigte auf Anfrage, dass es sich um einen Hubschrauber im Flugbetrieb der Bundeswehr gehandelt habe.
  • Sperrung: Die Bundeswehr hat einen militärischen Sperrbereich an der Absturzstelle eingerichtet.
  • Fund der Trümmer: Gegen 11.30 Uhr entdeckten Paddler die Trümmerteile im Fluss und informierten die Polizei.
  • Vermisstenmeldung: Der Hubschrauber wurde laut Flugsicherung zwischen 10.00 Uhr und 10.30 Uhr als vermisst gemeldet.
  • Kerosinaustritt: Am Einsatzort ist Kerosin in größerer Menge ausgetreten. Das Wrack liegt nach Feuerwehrangaben mittig im Fluss und ist schwer zugänglich.
  • Einsatzkräfte: Etwa 50 Feuerwehr- und Rettungskräfte sind im Einsatz. Priorität hat das Auffangen des Kerosins, anschließend soll die Bergung beginnen.

Was wir nicht wissen:

  • Opfer: Eine Person wird am Abend laut Verteidigungsminister Pistorius noch vermisst. Über ihren Zustand ist nichts bekannt.
  • Insassen: Wie viele Menschen sich in der Maschine befanden, ist laut Polizeiangaben vom Nachmittag noch Gegenstand der Ermittlungen.
  • Ursache: Die Hintergründe des Absturzes sind bislang ungeklärt. Technisches Versagen, Pilotenfehler oder andere Einflüsse werden nicht ausgeschlossen.
  • Umweltauswirkungen: Die Folgen des Kerosinaustritts für Umwelt und Wasserqualität sind bislang nicht abschließend bewertet.

Bildnachweis: © Sören Müller/Medienportal-Grimma/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App? 

Meistgelesene Artikel

Jetzt noch eine Ausbildung im Handwerk beginnen? Es ist nicht zu spät!
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...

weiterlesen...
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
News aus der Welt

Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?

weiterlesen...
Großbrand in Sprendlingen gelöscht - Evakuierung aufgehoben
News aus der Welt

Stundenlang ist die Feuerwehr in Rheinhessen mit einem Großaufgebot im Einsatz und kann Schlimmeres verhindern: Bewohner dürfen zurück, die Bahnstrecke ist wieder frei.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Entwarnung nach Sprengstoffverdacht in Mittelfranken
News aus der Welt

Ein verdächtiger Gegenstand stoppt alle Züge in Treuchtlingen. Mit einem vergessenem Gepäckstück hat der Vorfall trotz Entwarnung nichts zu tun - die Ermittler haben einen schlimmen Verdacht.

weiterlesen...
Puppentheater Pulcinella präsentiert 'Prima Klima' in Rheda-Wiedenbrück
Lokalnachrichten Rheda-Wiedenbrück

Am 24.08.2026 gastiert Puppentheater Pulcinella mit 'Prima Klima' im Kloster Wiedenbrück.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Entwarnung nach Sprengstoffverdacht in Mittelfranken
News aus der Welt

Ein verdächtiger Gegenstand stoppt alle Züge in Treuchtlingen. Mit einem vergessenem Gepäckstück hat der Vorfall trotz Entwarnung nichts zu tun - die Ermittler haben einen schlimmen Verdacht.

weiterlesen...
Wal treibt im Greifswalder Bodden – möglicherweise tot
News aus der Welt

Erneut ein Wal in der Ostsee: Das Tier wurde ohne Lebenszeichen im Greifswalder Bodden entdeckt – und soll nun untersucht werden.

weiterlesen...