In den Monaten nach seiner Festnahme im Sommer 2024 hat sich Marius Borg Høiby nach eigener Aussage ständig beobachtet gefühlt. «Ich hatte viel Paranoia in dieser Zeit, dadurch, dass Bilder von mir verbreitet wurden», sagte der Sohn der norwegischen Kronprinzessin in dem Vergewaltigungsprozess gegen ihn laut der norwegischen Zeitung «Verdens Gang». «Ich fühlte mich überwacht und dachte, dass mein Telefon gehackt worden sei. Ich trug Kappe und wollte nicht von Kameras entdeckt werden. Das hat mich sehr beschäftigt.» Er habe es auch gemieden, in der Stadt unterwegs zu sein, sagte der 29-Jährige demnach: «Ich war ja Norwegens meistgehasster Mann.» Vor allem habe er Angst gehabt, im Rausch gefilmt oder fotografiert zu werden. Høiby hatte zuvor im Gericht über Kokain-Missbrauch gesprochen. Dem Sohn von Mette-Marit aus einer früheren Beziehung werden vier Vergewaltigungen nach norwegischem Recht und zahlreiche andere Straftaten vorgeworfen.
Bildnachweis: © Ane Hem/NTB/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Høibys Angst vor Kameras: «Norwegens meistgehasster Mann»
Er tarnte sich, sah sich um: Nach seiner ersten Festnahme war der Sohn von Norwegens Kronprinzessin nach eigener Aussage in ständiger Angst, gefilmt zu werden - vor allem im Rausch.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
St. Vit: Hof Rascher startet in die Saison – Tomaten, Kohlrabi, Brokkoli, Rote Bete und Grillfleisch vom eigenen Strohschwein.
- 11. Juli 2026
Geiselnahme in Berlin: Was wir wissen und was nicht
Ein Mann hält eine Frau in einem Supermarkt in Berlin fest. Es folgt ein stundenlanger Nervenkrieg - bis die Polizei den Mann überwältigt. Was bislang bekannt ist und welche Fragen noch offen sind.
Neueste Artikel
- 7. August 2026
Undefinierbarer Geruch führt zu Zwischenlandung von Flieger
Eigentlich wollten die Passagiere von Südafrika nach Deutschland fliegen - doch sie kamen in der Republik Kongo an. Der Grund war ein Geruch in der Kabine. Was passiert jetzt?
- 7. August 2026
Niedrigwasser der Donau gibt tote Wehrmachtssoldaten frei
Der Rekord-Tiefstand der Donau setzt historische Funde frei. Was erwartet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge noch?
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 7. August 2026
Undefinierbarer Geruch führt zu Zwischenlandung von Flieger
Eigentlich wollten die Passagiere von Südafrika nach Deutschland fliegen - doch sie kamen in der Republik Kongo an. Der Grund war ein Geruch in der Kabine. Was passiert jetzt?
- 7. August 2026
Niedrigwasser der Donau gibt tote Wehrmachtssoldaten frei
Der Rekord-Tiefstand der Donau setzt historische Funde frei. Was erwartet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge noch?

