Der große und starke Taifun «Khanun» hält die Menschen im Süden Japans weiter in Atem. Wie die japanische Tageszeitung «Asahi Shimbun» online meldet, kamen bislang zwei Menschen in Folge der gewaltigen Sturmböen ums Leben. In der Stadt Uruma in der seit Tagen schwer betroffenen Inselpräfektur Okinawa starb eine 89 Jahre alte Person an schweren Verbrennungen, die sie beim Brand ihres Hauses erlitten hatte. Am frühen Morgen Ortszeit waren weiterhin rund ein Drittel aller Haushalte auf Okinawa ohne Stromversorgung. Ein 90 Jahre alter Mann war zuvor aus den Trümmern seiner Garage geborgen worden und kurz darauf im Krankenhaus verstorben. Der sechste Taifun der Saison bewegte sich unterdessen nördlich der Insel Miyako in der Präfektur Okinawa langsam in nordwestlicher Richtung weiter. Bis Ende der Woche könnte er sich der südwestlichen Hauptinsel Kyushu nähern, hieß es. Die Behörden des Landes forderten die Bewohner weiter zu äußerster Vorsicht vor der andauernden Gefahr durch heftige Winde, hohen Wellengang und starke Regenfälle auf. Dutzende von Menschen erlitten laut örtlicher Medien Verletzungen.
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Heftiger Taifun tobt in Japan weiter
Heftige Winde, hoher Wellengang und starke Regenfälle: Taifun «Khanun» zieht über Japan hinweg - und fordert dabei auch Menschenleben. Viele Haushalte haben keinen Strom.
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