In Thailand ist es in einer Chemiefabrik zu einer gewaltigen Explosion gekommen. Mindestens 21 Menschen seien bei dem Unglück verletzt worden, jedoch könnte die Zahl noch steigen, berichtete die Zeitung «Bangkok Post» am Montag. Die Fabrik in Samut Prakan am südöstlichen Stadtrand von Bangkok stellte Plastikschaum her. In umliegenden Wohngegenden soll es zu schweren Schäden gekommen sein, als die Produktionsstätte in der Nacht aus noch ungeklärter Ursache explodierte. Anschließend brach ein Großbrand aus, den die Feuerwehr erst am frühen Morgen weitgehend unter Kontrolle bringen konnte. Jedoch stieg weiter dichter schwarzer Rauch auf, der sogar im Stadtgebiet von Bangkok sichtbar war. Die Behörden ordneten an, Anwohner in einem Radius von fünf Kilometern umgehend in Sicherheit zu bringen, da mögliche weitere Explosionen befürchtet wurden. Dutzende Löschfahrzeuge und Hubschrauber waren im Einsatz, um die Flammen einzugrenzen. Die Erschütterung der Explosion sei noch in neun Kilometern Entfernung zu spüren gewesen, hieß es. Auf dem Gelände der Fabrik der Ming Dih Chemical Company mit Sitz in Taiwan seien in fünf oder sechs Lagerhallen etwa 50 Tonnen Chemikalien gelagert worden, hieß es. Die Anlage im Distrikt Bang Phli liegt in der Nähe des Großflughafens Suvarnabhumi International Airport.
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Großbrand nach Explosion in Chemiefabrik bei Bangkok
In der Nähe der thailändischen Metropole Bangkok ist es zu einer Explosion gekommen. Die betroffene Chemiefabrik liegt in der Nähe des internationalen Flughafens.
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