Das Bundeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft Ellwangen haben nach eigenen Angaben das größte bisher bekannte Drogenlabor für Captagon in Deutschland ausgehoben. Das Drogenlabor war Anfang Juli in einer Autowerkstatt in Regensburg vom Rauschgift-Einsatzkommando des Landeskriminalamtes Bayern entdeckt worden. Zwei Männer im Alter von 30 und 51 Jahren wurden verhaftet, wie das Bundeskriminalamt am Montag mitteilte. Da einer von ihnen seinen Wohnsitz in Ellwangen (Ostalbkreis) hat, war die dortige Staatsanwaltschaft für die Ermittlungen zuständig. Die Verdächtigen seien festgenommen worden, als sie das Amphetamin an einer Tablettiermaschine verarbeiteten. Bei der Durchsuchung wurden 300 Kilogramm Amphetamin und 2,5 Tonnen Streckmittelderivate gefunden. Zudem wurden mehrere Geräte zur professionellen Herstellung von Rauschmitteln zum Verkauf im Ausland sichergestellt. Nach Angaben des Bundeskriminalamtes gehört Captagon zu der Gruppe der Amphetamine. Die Droge macht demnach hochgradig abhängig und kann Depressionen, Halluzinationen und Angstzustände auslösen.
Bildnachweis: © BKA/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Größtes Captagon-Tabletten-Labor Deutschlands ausgehoben
Mitten in die Produktion der Drogen-Tabletten platzt das BKA: In einer Autowerkstatt in Regensburg sollen zwei Männer das bisher größte bekannte Drogenlabor betrieben haben.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
Kreis Gütersloh: Tempofreigabe zwischen Rheda-Wiedenbrück und Gütersloh
- 12. Januar 2026
Glatteis-Gefahr verlagert sich in den Osten Deutschlands
Was der Westen hinter sich hat, steht dem Osten noch bevor. Vor allem im Nordosten und Südosten kann es spiegelglatt werden. Brandenburg hat die Präsenzpflicht an Schulen für Dienstag aufgehoben.
- 31. Dezember 2025
Weihnachtsfeier, Geburtstag oder ein schöner Tag bei Wiedenbrück on Ice
Ideal für Teamevents und Feierlichkeiten
Neueste Artikel
- 16. Januar 2026
Vermisster Junge – was wir wissen und was nicht
Wo ist Noah? Weiterhin wird nach dem Achtjährigen gesucht. Dabei sind auch Hubschrauber, Boote und Hunde im Einsatz. In einem Bereich intensiviert die Polizei ihre Ermittlungen.
- 16. Januar 2026
17-Jährige nach tödlichem Stich in NRW auf freiem Fuß
In NRW wird ein 17-Jähriger durch einen Stich in den Hals getötet. Ein gleichaltriges Mädchen gibt zu, zugestochen zu haben - in Notwehr. Sie kommt frei.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. Januar 2026
Vermisster Junge – was wir wissen und was nicht
Wo ist Noah? Weiterhin wird nach dem Achtjährigen gesucht. Dabei sind auch Hubschrauber, Boote und Hunde im Einsatz. In einem Bereich intensiviert die Polizei ihre Ermittlungen.
- 16. Januar 2026
17-Jährige nach tödlichem Stich in NRW auf freiem Fuß
In NRW wird ein 17-Jähriger durch einen Stich in den Hals getötet. Ein gleichaltriges Mädchen gibt zu, zugestochen zu haben - in Notwehr. Sie kommt frei.

