22. Mai 2024 / News aus der Welt

Frau am Hauptbahnhof Berlin gestorben, Kind schwer verletzt

Ein ICE erfasst am Berliner Hauptbahnhof eine Frau und ein kleines Kind. Die Frau stirbt. Teile des Berliner Hauptbahnhofs werden gesperrt.

Teile des Berliner Hauptbahnhofs sind nach dem Unglück gesperrt - ein Rettungshubschrauber steht bereit.
Veröffentlicht am 22. Mai 2024 um 21:46 Uhr von dpa

Eine Frau ist am Abend am Berliner Hauptbahnhof von einem ICE erfasst worden und ums Leben gekommen. Ein Kleinkind erlitt sehr schwere Verletzungen, wie Landespolizei und Bundespolizei mitteilten. Der genaue Hintergrund ist noch nicht geklärt. 

Ein großes Aufgebot an Polizei und Rettungskräften war vor Ort. Teile des Berliner Hauptbahnhofs wurden gesperrt. Es kam zu Verspätungen und teils auch Ausfällen. 

Ein Sprecher der Berliner Polizei sagte am Abend, eine Frau sei durch einen Zug tödlich verletzt worden. Er sprach zudem von einem Kleinkind, das «erheblich» verletzt worden sei. Zum Alter der Frau und des Kindes machte die Polizei zunächst keine Angaben. Nach derzeitigem Stand hält die Berliner Polizei einen Suizid für wahrscheinlich.

Suche nach Hintergründen

Polizeikräfte waren vor Ort, um Augenzeugen zu befragen. Auch Videoaufnahmen sollten ausgewertet werden, wie der Sprecher der Berliner Polizei sagte. Vor dem Hauptbahnhof waren ein Rettungshubschrauber und Rettungsfahrzeuge zu sehen. 

Die Feuerwehr sprach auf der Plattform X von einem tragischen Unglück am Hauptbahnhof. «Seit 18:30 sind wir mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort.» Auch Zeugen wurden betreut. 

Wie die Deutsche Bahn bei X mitteilte, wurden die Gleise 11 bis 14 gesperrt. Es kam zu einigen Störungen im Regional- und Fernverkehr. Der Berliner Hauptbahnhof - ein Verkehrsknotenpunkt - wird normalerweise von bis zu 300.000 Menschen täglich frequentiert.

Hinweis

Haben Sie suizidale Gedanken oder haben Sie diese bei einem Angehörigen/Bekannten festgestellt? Hilfe bietet die Telefonseelsorge: Anonyme Beratung erhält man rund um die Uhr unter den kostenlosen Nummern 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222. Auch eine Beratung über das Internet ist möglich unter http://www.telefonseelsorge.de.


Bildnachweis: © Thomas Frey/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App? 

Meistgelesene Artikel

Förderbank beteiligt sich an Sporthallenbauer aus dem Kreis Gütersloh
Lokalnachrichten Ostwestfalen

Die NRW.BANK beteiligt sich an einem Sporthallenbauer aus Rheda-Wiedenbrück. Ziel ist Wachstum in Europa und mehr Kapazitäten im Hallenbau.

weiterlesen...
Assistent/Assistentin der Hauptgeschäftsführung (m/w/d)
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Für unsere Geschäftsstelle in Gütersloh suchen wir ab sofort Verstärkung.

weiterlesen...

Neueste Artikel

«Ich bin nicht mehr Marius, ich bin ein Monster»
News aus der Welt

Emotionale Minuten im Prozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin: In seiner letzten Aussage vor den Plädoyers bricht Marius Borg Høiby in Tränen aus. Er habe niemanden mehr, sagt er.

weiterlesen...
Einer der meistgesuchten Drogenhändler Südamerikas gefasst
News aus der Welt

Ermittler sehen in ihm eine Schlüsselfigur des Kokainhandels in Südamerika. Sebastián Marset wird zudem mit großen Kokainlieferungen nach Europa in Verbindung gebracht.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

«Ich bin nicht mehr Marius, ich bin ein Monster»
News aus der Welt

Emotionale Minuten im Prozess gegen den Sohn der norwegischen Kronprinzessin: In seiner letzten Aussage vor den Plädoyers bricht Marius Borg Høiby in Tränen aus. Er habe niemanden mehr, sagt er.

weiterlesen...
Einer der meistgesuchten Drogenhändler Südamerikas gefasst
News aus der Welt

Ermittler sehen in ihm eine Schlüsselfigur des Kokainhandels in Südamerika. Sebastián Marset wird zudem mit großen Kokainlieferungen nach Europa in Verbindung gebracht.

weiterlesen...