Bei Bauarbeiten in Düsseldorf ist eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Bombe wiege zehn Zentner, also 500 Kilogramm, teilte die Stadt Düsseldorf unter anderem bei Twitter mit. Sie sollte laut Feuerwehr in der Nacht vom Kampfmittelräumdienst entschärft werden. Dazu sollten bis 24 Uhr alle Anwohner in einem Radius von 500 Metern um die Fundstelle den Bereich verlassen - das betraf den Informationen zufolge 13.000 Menschen. Die zuführenden Straßen zum Evakuierungsbereich im Stadtteil Düsseltal sollten abgesperrt werden. Die Straßenbahnlinien U71, 706, 708 und 725 sowie die Buslinie 812 stellten ihre Fahrten bis zum Ende der Entschärfung ein. Auch der Bahnverkehr war betroffen. Es werde zu Einschränkungen zwischen Düsseldorf und Duisburg sowie vom Hauptbahnhof Düsseldorf weiterführend nach Köln kommen, teilte die Feuerwehr mit. Der Zugverkehr der Bahn AG werde für die Dauer der Entschärfung komplett eingestellt. Für die betroffenen Anwohner standen Räume in zwei Schulen offen, zu beiden waren Transfers mit Bussen organisiert. Autos sollten nach Möglichkeit aus dem Evakuierungsbereich weggefahren werden.
Bildnachweis: © Christoph Reichwein/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Fliegerbombe in Düsseldorf gefunden - Tausende evakuiert
13.000 Anwohner müssen bis Mitternacht ihre Wohnungen verlassen. Auch der öffentliche Nahverkehr ist im Evakuierungsbereich eingestellt - das hat Auswirkungen über Düsseldorf hinaus.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 27. August 2026
Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 30. August 2026
Kapitän nach Fährunglück vor Zypern festgenommen - Acht Tote
Wie konnte es zu dem Fährunglück mit mehreren Toten kommen? Auf Zypern wird der Kapitän des Schiffes festgenommen - viele Menschen werden noch vermisst.
Neueste Artikel
- 5. September 2026
Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.
- 5. September 2026
Mehr als 1.000 Fälle von West-Nil-Virus in Europa
In Europa steigen die Infektionen mit dem West-Nil-Virus: Inzwischen sind 15 Länder betroffen – auch Deutschland gehört dazu.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 5. September 2026
Forscher: Wasserdefizit in Deutschland verschlimmert sich
In Deutschland nehmen die Wasserreserven immer weiter ab. Nun machen Forscher deutlich, dass nicht fehlender Regen, sondern die steigenden Temperaturen dafür maßgeblich sind.
- 5. September 2026
Mehr als 1.000 Fälle von West-Nil-Virus in Europa
In Europa steigen die Infektionen mit dem West-Nil-Virus: Inzwischen sind 15 Länder betroffen – auch Deutschland gehört dazu.

