Auf der Suche nach einem entwischten Netzpython arbeitet die Freiwillige Feuerwehr in Haldensleben (Sachsen-Anhalt) nun mit einem Trick: Sie stellte am Dienstag sechs Kästen auf, in denen feuchte Waschlappen liegen, wie ein Sprecher der Stadt sagte. Im besten Fall ziehe sich das beige-bräunliche Tier in eine dieser feuchten Höhlen zurück und werde dort gefunden. Allerdings könne es sich sehr gut tarnen, sagte der Sprecher. Bürgerinnen und Bürger sollten die Kisten nicht berühren. Die Feuerwehr habe sich mit einem Schlangenexperten des Zoos in Magdeburg ausgetauscht und erfahren, dass die etwa drei Meter lange Würgeschlange feuchte und kühle Bereiche mag. Der Ausreißer wird vor allem in der Nähe der Ohre gesucht. Der Fluss liegt nicht unweit der Wohnung, aus dem das privat gehaltene Tier vermutlich am Samstag entwischt war. Wer den Netzpython sieht, sollte unbedingt Abstand halten und die Polizei rufen. Pythons umschlingen ihre Beute zum Töten. Je nach Größe jagen sie Tiere mit einem Gewicht von etwa 20 Kilogramm, teilweise sogar bis zu 50 Kilogramm.
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Feuerwehr stellt Kästen für entwischte Würgeschlange auf
In Haldensleben ist eine gefährliche Würgeschlange unterwegs. Die Feuerwehr versucht, das Tier mit Schlangenfallen anzulocken.
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