Keine zwei Wochen vor Saisonstart ist im «Freizeit-Land Geiselwind» in Bayern ein Feuer ausgebrochen. Nach Polizeiangaben lag der Brandherd nach bisherigen Erkenntnissen in der Küche eines Restaurants. Die Ursache war zunächst unklar. Der Schaden könnte nach ersten Schätzungen im sechsstelligen Bereich liegen. Hinweise auf Verletzte gab es zunächst nicht, der Park war geschlossen. Das «Freizeit-Land Geiselwind» ist bayernweit bekannt und liegt an der Autobahn 3 zwischen Nürnberg und Würzburg. Es existiert seit 1969 und verfügt über etwa 120 Fahrgeschäfte und Attraktionen, darunter mehrere Achterbahnen und Shows. Auch viele Tiere gibt es auf dem Areal - sie kamen nach Worten eines Polizeisprechers nicht zu Schaden. Nach Park-Angaben können sich die Besucher in zwölf Gastronomiebetrieben versorgen. In der vergangenen Saison hätten mehr als 450.000 Menschen das «Freizeit-Land» besucht. Inhaber des Freizeitparks ist seit 2017 ein Betrieb mit Sitz im oberfränkischen Coburg. Laut Park-Homepage soll die Saison am 29. März beginnen. Derzeit laufen dort nach Polizeiangaben Vorbereitungsarbeiten für den Start nach der Winterpause. Von dem Unternehmen war zunächst niemand erreichbar. Die Feuerwehr war am Morgen noch mit Löscharbeiten beschäftigt, sagte ein Polizeisprecher. Eine anliegende Staatsstraße wurde in beide Fahrtrichtungen gesperrt, die Autobahn 3 war weiter befahrbar. Die Feuerwehr rückte in den frühen Morgenstunden mit einem Großaufgebot zum Brandort aus. Weil unmittelbar neben dem Feuer ein Gastank stand, musste dieser entsprechend gesichert werden, um eine Explosion zu verhindern, wie eine dpa-Reporterin berichtete. Mit Tageslicht wurde das Ausmaß des Brandes deutlich. Nicht nur das Restaurant war betroffen, sondern auch ein angrenzender Kiosk. Zudem wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt, die ausbrannten - nur noch ihre Gerippe blieben übrig. Das Feuer erinnert an einen Brand in der Westernstadt «Pullman City» in Eging am See in Bayern im Januar 2024. Damals war etwa ein Drittel der «Main Street» niedergebrannt. Auch Teile der Erlebnisgastronomie wurden schwer beschädigt. Es entstand ein Millionenschaden. «Pullman City» wurde 1997 eröffnet. Der Park für Cowboy-Fans zieht jährlich Hunderttausende Besucher an.Parköffnung am 29. März geplant
Gefahr durch Gastank – Feuerwehr verhindert Explosion
Erinnerungen an Brand in Westernstadt
Bildnachweis: © Pia Bayer/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Flammen im «Freizeit-Land Geiselwind» in Bayern
Das «Freizeit-Land Geiselwind» gehört zu den bekanntesten Vergnügungsparks in Bayern. Kurz vor Saisonbeginn bricht ein Feuer aus.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 20. Januar 2026
Leuchtender Himmel - Polarlichter über Deutschland zu sehen
Ein Sonnensturm sorgt für Polarlichter über Deutschland. Er ist so stark, dass das Lichtspektakel vom Norden bis zu den Alpen zu sehen ist.
- 12. Januar 2026
Glatteis-Gefahr verlagert sich in den Osten Deutschlands
Was der Westen hinter sich hat, steht dem Osten noch bevor. Vor allem im Nordosten und Südosten kann es spiegelglatt werden. Brandenburg hat die Präsenzpflicht an Schulen für Dienstag aufgehoben.
Die besten Locations und Parties um Karneval zu feiern
Neueste Artikel
- 8. Februar 2026
Brand an Crans-Montana-Gedenkort wohl durch Kerzen
Hunderte Kerzen und Briefe erinnern in Crans-Montana an die 41 Toten des Barbrands. Jetzt gab es am Gedenkort selbst ein Feuer. Was die Polizei dazu sagt.
- 8. Februar 2026
Hochwasser in Portugal, Spanien und Marokko
Nach heftigen Unwettern zeigt sich mal kurz wieder die Sonne. Trotzdem bleiben viele Regionen überflutet und das Risiko für Erdrutsche ist hoch. Und weiterer Regen soll kommen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 8. Februar 2026
Brand an Crans-Montana-Gedenkort wohl durch Kerzen
Hunderte Kerzen und Briefe erinnern in Crans-Montana an die 41 Toten des Barbrands. Jetzt gab es am Gedenkort selbst ein Feuer. Was die Polizei dazu sagt.
- 8. Februar 2026
Hochwasser in Portugal, Spanien und Marokko
Nach heftigen Unwettern zeigt sich mal kurz wieder die Sonne. Trotzdem bleiben viele Regionen überflutet und das Risiko für Erdrutsche ist hoch. Und weiterer Regen soll kommen.

