Wegen eines großflächigen Wald- und Wiesenbrandes im Landkreis Mayen-Koblenz müssen sich die Einwohner von zwei Orten darauf einstellen, ihre Häuser zu verlassen. «Bereiten Sie sich auf eine Evakuierung der Ortschaften Langenfeld und Arft vor», hieß es in einer Warnmeldung am Nachmittag. Zum jetzigen Zeitpunkt handele es sich um eine vorbereitende Maßnahme, teilte der rheinland-pfälzische Landkreis mit. Die betroffenen Ortschaften haben zusammen rund 900 Einwohner. Am frühen Freitagmorgen war wegen eines Waldbrandes in der Gemeinde Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen der Ortsteil Gey evakuiert worden. Dort leben gut 1.800 Menschen. Das Feuer war nach Angaben des Landratsamtes am Morgen nur noch etwa 250 Meter von Gey entfernt. Die Bewohner in den Orten in Rheinland-Pfalz wurden aufgefordert, «nur das Nötigste für 2-3 Tage außer Haus» mitzunehmen und den Anweisungen der Einsatzkräfte und des Ordnungsamtes zu folgen. Außerdem baten die Einsatzkräfte, älteren und hilfsbedürftigen Personen zu helfen sowie auf Lautsprecherdurchsagen zu achten. Mit dem Feuer gehe eine massive Rauchentwicklung einher, hatte der Landkreis bereits zuvor mitgeteilt. Betroffen seien insbesondere die Bereiche Langenfeld, Hohenleimbach, Arft, Netterhöfe, Hausten und Morswiesen. Das betroffene Gebiet solle gemieden werden, hieß es. Zudem war die Bevölkerung gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten. Wie groß die betroffene Fläche ist, sei aktuell nicht klar. Wie die Polizei mitteilte, ist auch ein Hubschrauber im Einsatz, um die Löscharbeiten zu unterstützen. «Die Einsatzkräfte arbeiten mit Hochdruck daran, den Wald- und Wiesenbrand unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern», hatte der Landkreis mitgeteilt.Das Nötigste für 2-3 Tage einpacken
Massive Rauchentwicklung
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Evakuierung wegen Waldbrand auch in Rheinland-Pfalz möglich
Ein Wald- und Wiesenbrand im Landkreis Mayen-Koblenz sorgt für starke Rauchentwicklung und könnte Evakuierungen nötig machen. Was Betroffene jetzt beachten sollten und wie die Einsatzkräfte vorgehen.
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