26. August 2026 / News aus der Welt

Eurojackpot: Fast 40 Millionen gehen nach Schleswig-Holstein

Ein Glückspilz aus Schleswig-Holstein räumt 39,5 Millionen Euro ab – wie selten ist so ein Treffer? Die Wissenschaft liefert überraschende Vergleiche.

Knapp 40 Millionen Euro aus dem Eurojackpot gingen nach Schleswig-Holstein. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 26. August 2026 um 07:17 Uhr von dpa

Ein Spieler oder eine Spielerin oder eine Spielgemeinschaft aus Schleswig-Holstein hat in der Eurojackpot-Lotterie 39,5 Millionen gewonnen. Der Gewinner oder die Gewinnerin tippte die richtigen Gewinnzahlen 4, 5, 7, 48 und 50 sowie die beiden Eurozahlen 4 und 5, wie Westlotto mitteilte. Weitere rund 1,4 Millionen Euro gingen an einen Glückspilz aus Ungarn, der die fünf Gewinnzahlen sowie eine Eurozahl richtig getippt hatte.

Die Gewinnsumme beim Eurojackpot liegt eigenen Angaben zufolge bei mindestens 10 Millionen Euro und kann auf bis zu 120 Millionen Euro steigen. Eurojackpot ist eine internationale Lotterie, an der 19 europäische Länder beteiligt sind.

Wie hoch ist die Chance? Wie groß ist das Risiko?

Die Gewinnwahrscheinlichkeit beim klassischen Lotto «6 aus 49» liegt bei 1 zu 140 Millionen. Die Wissenschaft nutzt anschauliche Vergleiche, um extrem geringe Wahrscheinlichkeiten wie einen Hauptgewinn im Lotto zu verdeutlichen: Niemand würde behaupten, dass es wahrscheinlich ist, mit verbundenen Augen den einzigen rot gefärbten Grashalm auf einem Fußballfeld mit rund 140 Millionen grünen Halmen zu finden. Wohl jeder Lottospieler würde zugeben, dass die eigene Hand eher einen der grünen Halme zu fassen bekäme. Und doch: Den Jackpot im klassischen Lotto oder im Eurojackpot zu knacken, ist genauso (un-)wahrscheinlich, wie blind den roten Halm zu greifen.

Lotto ist ein Glücksspiel und Glücksspiele können süchtig machen. Zudem besteht die Gefahr, dass Spielerinnen und Spieler mehr ausgeben, als ihnen eigentlich finanziell möglich ist. Experten zufolge sind die Risiken beim klassischen Lotto aber geringer als bei virtuellen Automatenspielen, Live-Sportwetten und illegalen Spielangeboten.


Bildnachweis: © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
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