Wie große Hügel mit Riesenspiegeln: so könnte eine Raumstation auf dem Mond womöglich aussehen. Ein entsprechendes Bild zu einer Studie hat die in Paris sitzende europäische Raumfahrtagentur Esa am Donnerstag veröffentlicht. Die teils eingegrabenen aufblasbaren Ringelemente sollen der Idee zufolge Gewächshäuser enthalten, die durch Tunnel miteinander verbunden sind. Große bewegliche Spiegel sollen das Sonnenlicht in Krater leiten. Von dort solle es mit Hilfe weiterer Spiegel in die Gewächshäuser weitergeben werden. Auch Arbeits- und Wohnbereiche aus zweilagiger, aufblasbarer Folie sind vorgesehen. Die Konzeption kommt vom österreichischen Unternehmen Pneumocell und ist nicht der erste Vorschlag für eine Mondstation, die der Esa vorgelegt wird. Ex-Esa-Chef Jan Wörner hatte mit seiner Vision des sogenannten «Moon Village», einer Art gemeinsamen Basis auf dem Mond, international geworben. Mit dem «Artemis»-Programm der US-Raumfahrtbehörde Nasa ist eine Art Raumstation auf dem Mond nun anvisiert. In ferner Zukunft soll sie auch als Basis für bemannte Flüge zum Mars dienen.
Bildnachweis: © Thomas Herzig/Pneumocell/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Esa zeigt Vision von aufblasbarer Mondstation
Könnte der Mond dauerhaft besiedelt werden? Die europäische Raumfahrtagentur hat nun jedenfalls den Entwurf einer möglichen Station veröffentlicht - mit einer ungewöhnlichen Bauweise.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 8. Juni 2026
Wiedenbrück: Vier letzte Grundstücke an der Kernekampstraße für den Traum vom Eigenheim
Acht Bauplätze waren geplant, vier sind bereits durch die Splietker Architektur und Bauen (Splietker Baugesellschaft mbH) bebaut. Wer jetzt zugreift,
Nach einem Hauseinsturz in Sachsen ist die Lage auch nach mehreren Stunden weiter unklar. Fünf Menschen, die möglicherweise in dem Haus waren, sind nicht erreichbar.
Musik, Tanz und Spezialitäten aus vielen Ländern erwarten die Besucher Ende Mai auf dem Rathausplatz in Rheda
Neueste Artikel
Mette-Marit leidet an einer unheilbaren Krankheit und braucht eine neue Lunge. Ihr Zustand hat sich jüngst deutlich verschlechtert. Jetzt leert ihr Ehemann seinen Terminkalender, um bei ihr zu sein.
Beim jüngsten Werkstattgespräch der Junioren des Handwerks Gütersloh-Bielefeld öffnete Lennart Hermstein die Türen...
Weitere Artikel derselben Kategorie
Mette-Marit leidet an einer unheilbaren Krankheit und braucht eine neue Lunge. Ihr Zustand hat sich jüngst deutlich verschlechtert. Jetzt leert ihr Ehemann seinen Terminkalender, um bei ihr zu sein.
Schüler sollen Social Media nicht nur konsumieren, sondern verstehen – und sich besser vor digitalen Risiken schützen können. Was die Bildungsminister zum Umgang mit Social Media beschlossen haben.

