Im Erpressungsfall um Babynahrung ist nun die Giftmenge in einem der sichergestellten Gläschen ermittelt worden. Das in Österreich entdeckte Gläschen der Firma Hipp enthielt insgesamt 15 Mikrogramm Rattengift, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt mitteilte. In den kommenden Tagen werde eine toxikologische Untersuchung durchgeführt, um zu klären, wie sich eine solche Menge auf Babys oder Kleinkinder auswirke, sagte die Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Die Menge beziehe sich nur auf den Fund in Österreich und sage nichts über den Gift-Gehalt der Hipp-Gläschen aus, die in Tschechien und der Slowakei gefunden worden waren, betonte sie. Die Staatsanwaltschaft gab nicht bekannt, welche Art von Rattengift gefunden wurde. Fachleute der österreichischen Vergiftungsinformationszentrale in Wien sowie des Giftnotrufs der Berliner Charité sagten der dpa, man könne die Gefährlichkeit der gefundenen Menge nicht einschätzen, ohne zu wissen, um welche Substanz es sich genau handelt. Mit Rattengift in Babynahrung versucht ein Unbekannter, den deutschen Babykosthersteller Hipp zu erpressen. In Österreich, Tschechien und der Slowakei wurden laut Polizei insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser mit Rattengift entdeckt. Ein weiteres Glas wird im österreichischen Burgenland noch gesucht. Das deutsche Sortiment ist nach Angaben des Unternehmens im oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm nicht betroffen.
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Erpressung: Babynahrung enthielt 15 Mikrogramm Rattengift
Gift in Babynahrung: Nun steht die Menge in einem der Gläschen fest. Was diese Menge für Babys bedeutet, soll nun durch weitere Untersuchungen geklärt werden.
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