11. Januar 2022 / News aus der Welt

Erdbeben vor Zypern erschüttert östliches Mittelmeer

Ein starkes Beben hat zahlreiche Menschen im Mittelmeerraum aus dem Schlaf gerissen. Zwischenzeitlich wurde auch eine Flutwellenwarung ausgegeben. Schwere Schäden wurden zunächst nicht gemeldet.

Laut der europäischen Erdbebenwarte EMSC hattet das Erdbeben die Stärke 6,5.
von dpa

Zypern und das östliche Mittelmeer sind am frühen Morgen von einem Erdbeben erschüttert worden. Die europäische Erdbebenwarte EMSC gab die Stärke des Bebens mit 6,5 an.

Tausende Menschen rannten auf die Straßen und verbrachten die Nacht im Freien, wie der staatliche Rundfunk (RIK) berichtete. Das Beben ereignete sich wenige Minuten nach 2.00 (MEZ).

Das Zentrum des Erdstoßes lag etwa 120 Kilometer nordwestlich von Limassol unter dem Meer in einer Tiefe von 51 Kilometern. «Es gibt keine Informationen über nennenswerte Schäden oder Opfer», sagte die Sprecherin des zyprischen Zivilschutzes, Olivia Michailidou, im zyprischen Staatsrundfunk am Morgen. Die Behörden nahmen eine Warnung vor einer möglichen Flutwelle etwa eine Stunde nach dem Beben wieder zurück.

«Viele sind aufgeschreckt worden und rannten aus ihren Häusern heraus», sagte Giotis Papachristos, Bürgermeister der zyprischen Hafenstadt Polis im Nordwesten der Mittelmeerinsel im TV. Er habe nur kleinere Schäden gesehen. Verletzte gab es in seinem Gebiet nicht, wie er sagte.

Der Erdstoß sei auch in der Südtürkei, in Israel, auf Kreta und Rhodos sowie in Ägypten zu spüren gewesen, hieß es in den Berichten weiter. Auch dort wurden zunächst keine Schäden registriert.


Bildnachweis: © Oliver Berg/dpa/Symbolbild
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Stressfrei zum Christkindlmarkt
Aktueller Hinweis

Einfach mit dem Bus hin und auch wieder zurück

weiterlesen...
Neueröffnung bei unserem Partner Küchen Schmidt
Partner News

Frischer Wind in Haus und Ausstellung

weiterlesen...

Neueste Artikel

Familie mit Messer attackiert - Polizei schießt auf Vater
News aus der Welt

Ein getrennt von Frau und Kindern lebender Vater dringt mit einem Messer ins Wohnhaus seiner Familie ein und verletzt diese. Die herbeigerufene Polizei schießt den Mann an.

weiterlesen...
Studie zum Omikron-Ursprung: Entwicklung wurde übersehen
News aus der Welt

Anfang November 2021 wurde in Südafrika erstmals die Corona-Variante B.1.1.529 nachgewiesen. Doch ein Forscher-Team der Charité weist nach: Omikron-Vorläufer gab es in Afrika schon deutlich früher.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Familie mit Messer attackiert - Polizei schießt auf Vater
News aus der Welt

Ein getrennt von Frau und Kindern lebender Vater dringt mit einem Messer ins Wohnhaus seiner Familie ein und verletzt diese. Die herbeigerufene Polizei schießt den Mann an.

weiterlesen...
Studie zum Omikron-Ursprung: Entwicklung wurde übersehen
News aus der Welt

Anfang November 2021 wurde in Südafrika erstmals die Corona-Variante B.1.1.529 nachgewiesen. Doch ein Forscher-Team der Charité weist nach: Omikron-Vorläufer gab es in Afrika schon deutlich früher.

weiterlesen...