Unbekannte haben aus einem Viehbetrieb in Löcknitz-Penkun (Mecklenburg-Vorpommern) Bullensperma im Wert von 30.000 Euro gestohlen. Die Polizei teilte mit, dass die Täter in der Nacht zu Donnerstag in einen Rinderstall eingedrungen waren und das dort tiefgekühlt aufbewahrte Sperma mitnahmen. Über die Menge gab es zunächst keine Angaben. Bei dem Vorfall im Kreis Vorpommern-Greifswald wurden drei tatverdächtige Personen bei der Flucht von dem Betriebsgelände beobachtet. Sie führten das in flüssigem Stickstoff gelagerte Sperma mit sich. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls, Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung. Nach Informationen der Rinderallianz Woldegk aus Mecklenburg-Vorpommern liegt der Preis für eine Dosis, in der sich bis zu 20 Millionen Spermien befinden, im Durchschnitt bei 15 Euro. Bei besonderen Bullen kann der Preis im Ausnahmefall bis zu 100 Euro pro Dosis betragen. Bei einer Befruchtung werden bis zu zwei Dosen eingesetzt.
Bildnachweis: © Christoph Reichwein/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Diebe stehlen Bullensperma aus Viehbetrieb
In Mecklenburg-Vorpommern dringen Diebe in einen Rinderstall ein. Dabei lassen sie Sperma im Wert von 30.000 Euro mitgehen.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 10. April 2026
Rheda-Wiedenbrück: B61 – Restarbeiten ab 13. April, Tempo 50 und Einspurbetrieb bis Freitag
Straßen.NRW führt ab Montag letzte Bankett- und Markierungsarbeiten auf der B61 durch
Österliche Ideen für Zuhause, zum Verschenken und für den Friedhof: Blumenhaus Wagner bringt den Frühling in die Feiertage.
- 15. April 2026
Erneute Auszeichnung für drei starke Innungsbetriebe
Drei Betriebe aus dem Bereich des Lebensmittelhandwerks dürfen sich erneut über eine besondere Anerkennung freuen: Die...
Neueste Artikel
- 17. April 2026
Rettungsversuch für Buckelwal frühestens am Samstag
Seit 18 Tagen liegt der Buckelwal fest – Helfer setzen alles daran, das Tier mit einer aufwendigen Aktion aus der Bucht vor Poel zu retten. Wie es dem Wal aktuell geht und wie die Pläne aussehen.
- 17. April 2026
XL-Bully beißt Mann zu Tode - Besitzer muss 12 Jahre in Haft
Der Halter einer in England verbotenen Kampfhund-Rasse muss ins Gefängnis, weil sein Hund völlig außer Kontrolle gerät. Das Tier hatte bereits angefangen, sein Opfer bei lebendigem Leibe zu fressen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. April 2026
Rettungsversuch für Buckelwal frühestens am Samstag
Seit 18 Tagen liegt der Buckelwal fest – Helfer setzen alles daran, das Tier mit einer aufwendigen Aktion aus der Bucht vor Poel zu retten. Wie es dem Wal aktuell geht und wie die Pläne aussehen.
- 17. April 2026
XL-Bully beißt Mann zu Tode - Besitzer muss 12 Jahre in Haft
Der Halter einer in England verbotenen Kampfhund-Rasse muss ins Gefängnis, weil sein Hund völlig außer Kontrolle gerät. Das Tier hatte bereits angefangen, sein Opfer bei lebendigem Leibe zu fressen.

