18. Dezember 2025 / News aus der Welt

Die Grippewelle rollt - Ist noch genug Impfstoff verfügbar?

Die Zahl der Grippefälle hat sich innerhalb einer Woche etwa verdoppelt. Regional gab es zuletzt Berichte über knapp werdenden Impfstoff. Kann man sich noch schützen lassen?

Die jährliche Grippewelle nimmt langsam Fahrt auf. (Symbolbild)
Veröffentlicht am 18. Dezember 2025 um 11:25 Uhr von dpa

Beim Grippe-Impfstoff gibt es nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) derzeit bundesweit betrachtet keine Mangelsituation. Es gebe zwar Berichte über regionale Engpässe. «Nach aktuellem Kenntnisstand liegen derzeit jedoch keine bestätigten Hinweise auf eine flächendeckende Knappheit vor», teilte das Institut mit. 

Es gebe einen engen Austausch mit den Impfstoffherstellern, damit die Versorgung auch im weiteren Verlauf der Saison sichergestellt bleibe. Bislang seien in diesem Jahr rund 18,8 Millionen saisonale Grippe-Impfstoffdosen freigegeben worden.

Aufgrund etwas geringerer Vorbestellungen im Vergleich zur vergangenen Saison hätten die Impfstoffhersteller für den deutschen Markt weniger Impfstoff produziert. Daher seien bereits «außerordentlich viele Abverkaufsmeldungen» der Hersteller beim Paul-Ehrlich-Institut eingegangen. Ein Abverkauf bedeutet, dass der Hersteller die aufgrund der Vorbestellungen produzierten Impfstoffmengen, inklusive einer einkalkulierten Reserve, in den Markt gegeben hat.

RKI-Bericht: Rund 7,1 Millionen Atemwegserkrankungen

Die Zahl akuter Atemwegserkrankungen wie Influenza und Covid-19 bleibt dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge auf hohem Niveau. Für die Woche vom 8. bis 14. Dezember geht das RKI von etwa 7,1 Millionen Erkrankungen aus, unabhängig von einem Arztbesuch. Die Zahl übermittelter Influenza-Fälle stieg demnach deutlich: Sie verdoppelte sich im Vergleich zur Vorwoche etwa. Hauptsächlich wurden weiterhin Influenza A(H3N2)- und A(H1N1)pdm09-Viren nachgewiesen.

Sofern noch nicht geschehen, empfiehlt das RKI Risikogruppen, die Grippe-Impfung nachzuholen. Die Ständige Impfkommission (Stiko) rät unter anderem Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranken, Schwangeren, Bewohnern von Alten- und Pflegeheimen sowie medizinischem Personal zur Impfung.


Bildnachweis: © Christina Sabrowsky/dpa/dpa-tmn
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