19. Dezember 2025 / News aus der Welt

Deutsche wird in Spanien ins Meer gerissen und stirbt

Ein Ausflug an die wilde Küste Galiciens endet für eine 85-jährige Deutsche Berichten zufolge tödlich – ein zufälliges Video hält die dramatischen Sekunden am Strand von Baiona fest.

Die Küsten Galicien sind für ihre gerade im Herbst und Winter wilden Stürme bekannt. (Archiv-Bild)
Veröffentlicht am 19. Dezember 2025 um 20:00 Uhr von dpa

Eine deutsche Touristin ist Medienberichten zufolge in Nordspanien ums Leben gekommen, als sie von einer größeren Welle ins Meer gerissen wurde. Ein Anwohner filmte zufällig von seiner Wohnung aus den Strand A Concheira in dem Küstenort Baiona in Galicien und hielt damit die Tragödie fest. Die 85-jährige Passagierin eines Kreuzfahrtschiffes ist in dem Video zu sehen, wie sie am Strand augenscheinlich ein Foto machen will. 

Dann wird sie von einer größeren Welle erfasst, versucht etwas vom Boden aufzuheben, verliert das Gleichgewicht und wird vom zurückströmenden Wasser ins Meer mitgerissen, wie die Zeitungen «La Voz de Galicia», «Diario de Pontevedra» und andere spanische Medien übereinstimmend berichten. Sie sei wenig später tot geborgen worden. 

Die Polizei wollte sich zunächst auf Anfrage nicht zu dem Unglück vom Donnerstag äußern. Die Notrufzentrale 112 Galicien bestätigte auf der Plattform X den Tod einer Frau im Meer, ohne jedoch deren Nationalität zu nennen. Die Küsten Galicien sind für ihre gerade im Herbst und Winter stürmischen Küsten berühmt. Die Behörden hatten vor stürmischem Wetter gewarnt.

Tod bei Ausflug vom Kreuzfahrtschiff

Die Frau habe mit anderen Passagieren den Medienberichten zufolge einen Ausflug zu dem etwa 40 Kilometer weiter südlich gelegenen Baiona gemacht. In dem Video ist jedoch nur eine Person am Strand zu sehen. Um welches Schiff es sich handelte und woher in Deutschland die Verunglückte stammte, war zunächst unbekannt. 

Erst am Anfang des Monats waren auf der Kanareninsel Teneriffa vier Menschen ums Leben gekommen, die von gewaltigen Wellen ins Meer gespült worden waren.


Bildnachweis: © M. Dylan/EUROPA PRESS/dpa
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