Die USA haben laut Angaben aus Peking einen mutmaßlichen Drogenkriminellen an China ausgeliefert. Die US-Einwanderungsbehörde ICE habe einen flüchtigen Chinesen zurückgeführt, dem Drogenverbrechen vorgeworfen würden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die chinesische Polizei. ICE hatte demnach im Vorfeld Hinweise der chinesischen Behörden zu der in den USA lebenden verdächtigen Person erhalten. Dies sei der erste derartige Fall «in den vergangenen Jahren», berichtete Xinhua. Details zu dem Verdächtigen, dem Zeitpunkt der Rückführung und den konkreten Vorwürfen machte der Bericht nicht. Das Außenamt verwies auf Nachfrage auf die zuständigen Behörden. China und die USA hätten in der Strafverfolgung von Drogendelikten respektvoll und mit gegenseitigem Nutzen kooperiert und «bedeutende» Ergebnisse erzielt, sagte Sprecherin Mao Ning in Peking. Von ICE gab es zunächst keine Informationen zu dem Fall. Die Nachricht über die Auslieferung kommt vor dem für Mitte Mai geplanten China-Besuch von US-Präsident Donald Trump. Die USA werfen China vor, den Verkauf von Vorprodukten für das synthetische Opioid Fentanyl, das vielfach als Rauschgift missbraucht wird, nicht entscheidend zu unterbinden. China wies die Vorwürfe zurück. Trump hatte mit Zöllen, die mittlerweile gesenkt wurden, Druck auf Peking ausgeübt.Auslieferung vor Trumps geplantem Besuch in China
Bildnachweis: © Johannes Neudecker/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
China: USA haben mutmaßlichen Drogenkriminellen ausgeliefert
Die US-Einwanderungsbehörde hat laut Peking eine verdächtige Person aus China an die Volksrepublik ausgeliefert. Es soll um Drogendelikte gehen. Doch viele Fragen bleiben offen.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 8. Juni 2026
Wiedenbrück: Vier letzte Grundstücke an der Kernekampstraße für den Traum vom Eigenheim
Acht Bauplätze waren geplant, vier sind bereits durch die Splietker Architektur und Bauen (Splietker Baugesellschaft mbH) bebaut. Wer jetzt zugreift,
Nach einem Hauseinsturz in Sachsen ist die Lage auch nach mehreren Stunden weiter unklar. Fünf Menschen, die möglicherweise in dem Haus waren, sind nicht erreichbar.
- 21. Mai 2026
Neelas Jahr im Kloster Wiedenbrück endet bald
Neela Timmermann beendet ihren Freiwilligendienst im Kloster Wiedenbrück.
Neueste Artikel
- 16. Juni 2026
Festgenommene nach Fund von totem Baby wieder frei
Eine Obduktion hat keine Hinweise auf Gewalt ergeben: Ein rund vier Monate alter Junge ist tot in einem Hausflur in Müllrose gefunden worden. Woran er starb, ist weiter unklar.
Sie schwebte in Lebensgefahr, dennoch trat Iris Stalzer wenige Wochen später ihr Amt als Bürgermeisterin von Herdecke an. Gegen ihre 17-jährige Tochter ist nun Anklage erhoben worden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. Juni 2026
Festgenommene nach Fund von totem Baby wieder frei
Eine Obduktion hat keine Hinweise auf Gewalt ergeben: Ein rund vier Monate alter Junge ist tot in einem Hausflur in Müllrose gefunden worden. Woran er starb, ist weiter unklar.
Sie schwebte in Lebensgefahr, dennoch trat Iris Stalzer wenige Wochen später ihr Amt als Bürgermeisterin von Herdecke an. Gegen ihre 17-jährige Tochter ist nun Anklage erhoben worden.

