Im Hamburger Prozess um die Entführung der Block-Kinder ist es zu einer dramatischen Szene gekommen. Die Strafkammer lehnte den Antrag einer Mitangeklagten ab, die Anklagevorwürfe gegen sie zu erläutern. Der Verwandten von Christina Block wird vorgeworfen, die beiden Kinder und die Mutter nach der Rückholaktion Anfang Januar 2024 aus einem Hamburger Vorort nach Hause gefahren zu haben. Die 49-Jährige brach in Tränen aus. Ihr Verteidiger Reinhard Daum unterbrach die Vorsitzende Richterin Isabel Hildebrandt und beantragte eine Pause. Seine Mandantin lief schluchzend aus dem Gerichtssaal. Daum hatte bereits in der Vergangenheit vergeblich beantragt, das Verfahren gegen seine Mandantin, die nur wegen Beihilfe angeklagt ist, abzutrennen. Die lange Verfahrensdauer sei angesichts der maximal zu erwartenden Strafe unverhältnismäßig. Der Prozess läuft seit Juli vergangenen Jahres. Weitere Termine sind bis Ende Juni angesetzt, das Gericht erwägt eine Verlängerung bis Ende des Jahres. Christina Block ist angeklagt, den Auftrag zur Entführung ihrer Kinder vom Wohnort ihres Ex-Manns in Dänemark erteilt zu haben. Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette «Block House», Eugen Block, bestreitet den Vorwurf.
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Block-Prozess: Mitangeklagte läuft weinend aus dem Saal
Emotionale Szene im Prozess um die Entführung der Block-Kinder. Eine Mitangeklagte bricht angesichts einer Entscheidung der Strafkammer in Tränen aus.
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