Auf einer beliebten Strecke für Radsportler im Norden Italiens ist der Streit zwischen einem Autofahrer und einer Gruppe von Radfahrern eskaliert. Der Autofahrer setzte nach Angaben der Polizei in der Nähe von Turin sein Fahrzeug aus voller Absicht in die Amateursportler hinein. Dabei verletzte er vier von ihnen schwer. Einer musste in kritischem Zustand ins Krankenhaus gebracht werden. Gegen den 73 Jahre alten Mann wird nun wegen mehrfacher Körperverletzung und des Versuchs vorsätzlicher Tötung im Straßenverkehr ermittelt. Er kam in Hausarrest. Der Mann im Auto hatte sich nach bisherigen Erkenntnissen darüber empört, dass die Gruppe aus sechs Radfahrern auf der Strecke von Lanzo Torinese nach Coassolo aus seiner Sicht zu viel Platz auf der Fahrbahn einnahm. Beim Überholen habe er laut gehupt, weshalb wiederum die Radfahrer mit heftigen Gesten ihrem Ärger Luft gemacht hätten. Daraufhin habe der Autofahrer abrupt gebremst, den Rückwärtsgang eingelegt und vier der Radler erfasst. Er sei sogar noch einmal zurückkehrt, um nochmals auf sie loszufahren. Zwei der Verletzten mussten mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden, einer davon mit mehreren Brüchen und anderen schweren Verletzungen. Der Autofahrer, dessen Kennzeichen die Amateursportler notiert hatten, stellte sich nach diesen Angaben schließlich selbst der Polizei. In Italien sind vor allem an den Wochenenden viele Amateursportler auf Rennrädern unterwegs. Die Strecke, auf der sich der Vorfall ereignete, ist bei Radfahrern in der Region wegen einer anspruchsvollen Steigung und Panorama-Ausblicken sehr beliebt.Autofahrer stellt sich Polizei
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Autofahrer fährt in Italien in Gruppe von Radlern
Die Szene kennen viele: Auf der Straße gibt es für Auto- und Radfahrer zu wenig Platz. In Italien artet ein Streit, wer wen behindert, völlig aus. Vier Amateursportler sind zum Teil schwer verletzt.
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