Die vier Astronauten der «Artemis 2»-Mission haben einen zuvor namenlosen Mondkrater nach der Ehefrau ihres Kommandanten Reid Wiseman benannt. Der Krater – ein «heller Punkt auf dem Mond» – solle von nun an Carroll-Krater heißen, sagte der kanadische Astronaut Jeremy Hansen mit tränenerstickter Stimme aus der «Orion»-Kapsel. Damit solle an die 2020 im Alter von 46 Jahren an Krebs gestorbene Ehefrau des «Artemis 2»-Kommandanten Reid Wiseman erinnert werden. Danach umarmten sich die vier Astronauten – neben Hansen und Wiseman noch Christina Koch und Victor Glover. Die zwei Töchter von Wiseman und seiner gestorbenen Ehefrau verfolgten das Ganze im Kontrollzentrum in Houston im US-Bundesstaat Texas. Die vier Astronauten sind die ersten Menschen seit mehr als 50 Jahren in der Nähe des Mondes. Sie waren in der Nacht zum Donnerstag (MESZ) an Bord der «Orion»-Kapsel mit dem Raketensystem «Space Launch System» vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida abgehoben und sollen nach etwa zehn Tagen im Pazifik wieder auf der Erde aufkommen.
Bildnachweis: © Uncredited/NASA/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Astronauten benennen Mondkrater nach gestorbener Ehefrau
Erstmals seit mehr als 50 Jahren sind wieder Menschen in der Nähe des Mondes. Einem Krater auf dem Erdtrabanten geben sie einen ganz besonderen Namen.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 8. Juni 2026
Wiedenbrück: Vier letzte Grundstücke an der Kernekampstraße für den Traum vom Eigenheim
Acht Bauplätze waren geplant, vier sind bereits durch die Splietker Architektur und Bauen (Splietker Baugesellschaft mbH) bebaut. Wer jetzt zugreift,
Nach einem Hauseinsturz in Sachsen ist die Lage auch nach mehreren Stunden weiter unklar. Fünf Menschen, die möglicherweise in dem Haus waren, sind nicht erreichbar.
Musik, Tanz und Spezialitäten aus vielen Ländern erwarten die Besucher Ende Mai auf dem Rathausplatz in Rheda
Neueste Artikel
Schüler sollen Social Media nicht nur konsumieren, sondern verstehen – und sich besser vor digitalen Risiken schützen können. Was die Bildungsminister zum Umgang mit Social Media beschlossen haben.
- 12. Juni 2026
Høiby wird Urteilsverkündung vom Gefängnis aus verfolgen
Im Fall um Marius Borg Høiby gibt es kurz vor dem Urteilsspruch eine neue Wendung: Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit wird zur Urteilsverkündung nicht ins Gericht kommen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Schüler sollen Social Media nicht nur konsumieren, sondern verstehen – und sich besser vor digitalen Risiken schützen können. Was die Bildungsminister zum Umgang mit Social Media beschlossen haben.
- 12. Juni 2026
Høiby wird Urteilsverkündung vom Gefängnis aus verfolgen
Im Fall um Marius Borg Høiby gibt es kurz vor dem Urteilsspruch eine neue Wendung: Der Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit wird zur Urteilsverkündung nicht ins Gericht kommen.

