Eine Bratwurst mit Hut und eine Zuckerwatte auf Beinen: Im Berliner Kaufhaus des Westens (KaDeWe) hat die Stofftiermarke Jellycat Fans auf den Plan gerufen. Der Grund ist eine interaktive Verkaufsfläche im Stil eines Volksfests, bei der man an vier Büdchen Kuscheltiere kaufen kann, darunter eine Plüsch-Bratwurst oder flauschigen Eiskaffee. Rund 100 Fans warteten kurz vor der Eröffnung des Event-Stores vor dem Kaufhaus in Berlin-Schöneberg in einer Schlange. Die Produkte des britischen Kuscheltierherstellers sind seit einigen Jahren hoch im Kurs, besonders bei Erwachsenen, die ihre Sammlungen gerne bei TikTok oder Instagram zeigen. Generell entstehen immer wieder Hypes um teils limitierte Plüschtiere, vergangenes Jahr etwa rund um Labubus des Herstellers Pop Mart. Für die Fellmonster standen Menschen damals zeitweise mehrere Stunden in der Schlange. Zuletzt feierte die Diddl-Maus im Sommer ein Comeback. Die im Jahr 1999 gegründete Firma Jellycat ist besonders für ihre Stofftiere in Form von Lebensmitteln bekannt - sie stellt etwa Croissants, Parmesan oder Sushi-Rollen aus Plüsch her, alle mit kleinen Augen versehen. Auf der sogenannten Experience-Fläche im vierten Stock des KaDeWe wird der Kauf der Plüschtiere wie ein Besuch auf dem Jahrmarkt inszeniert. Die Mitarbeiter tun etwa so, als würden sie eine Plüsch-Bratwurst frisch auf dem Grill zubereiten oder Sahne auf den Eiskaffee sprühen, bevor sie sie verpacken. Wer an dieser Jahrmarkt-«Experience» teilnehmen will, sollte sich übrigens vorher ein Zeitfenster online buchen. Nach Paris, London und New York wurde in Berlin nun die vierte Experience-Fläche des Unternehmens eröffnet, bei der es sich den Angaben zufolge um die weltweit größte und einzige in Deutschland handelt. In London sieht der Verkaufsbereich etwa aus wie ein Fish-&-Chips-Store.Labubu, Jellycat oder Diddl: Immer wieder Hype um Plüschtiere
Bildnachweis: © Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Anstehen für Plüsch-Bratwürste auf dem Grill
Immer wieder lösen Kuscheltiere einen Hype aus wie etwa die Labubus. Auch die Diddl-Maus feiert ein Comeback. Jetzt zieht es Fans für Bratwürste mit Hut ins KaDeWe in Berlin.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App?
Meistgelesene Artikel
- 27. August 2026
Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
- 21. August 2026
Auto rast durch Fußgängerzone - Minister spricht von Unfall
Umgestürzte Stühle, Kinderspielzeug auf der Straße: Eine Spur der Verwüstung hat ein Autofahrer im nordhessischen Hofgeismar hinterlassen. Es gibt mehrere Verletzte. Was bislang bekannt ist.
- 21. August 2026
Katze entwischt - Familie verbringt Urlaub an Raststätte
Eigentlich wollen sie in die Berge fahren, doch als bei einer Pause ihre geliebte Katze davonläuft, schmeißt eine Familie ihre Pläne über den Haufen. Nun heißt es Autobahn statt Gipfelkreuz.
Neueste Artikel
- 15. September 2026
Zwei Anwohner des Frankfurter Flughafens an Malaria erkrankt
Erneut erkranken Menschen in Frankfurt an Malaria. Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass dies mit einer Mücke vom Flughafen zusammen hängt. Erst vor wenigen Wochen hatte es dort Fälle gegeben.
- 15. September 2026
Sabotage legt Bahnverkehr in Teilen der Niederlande lahm
Tausende von Bahnreisenden erleben in den Niederlanden eine böse Morgenüberraschung. Etliche Züge fallen aus. Unbekannte haben Rohre über Gleise gelegt. Der Regierungschef: Das war «lebensgefährlich».
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. September 2026
Zwei Anwohner des Frankfurter Flughafens an Malaria erkrankt
Erneut erkranken Menschen in Frankfurt an Malaria. Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass dies mit einer Mücke vom Flughafen zusammen hängt. Erst vor wenigen Wochen hatte es dort Fälle gegeben.
- 15. September 2026
Sabotage legt Bahnverkehr in Teilen der Niederlande lahm
Tausende von Bahnreisenden erleben in den Niederlanden eine böse Morgenüberraschung. Etliche Züge fallen aus. Unbekannte haben Rohre über Gleise gelegt. Der Regierungschef: Das war «lebensgefährlich».

