5. Juli 2021 / News aus der Welt

76 Würstchen: Hotdog-Wettesser bricht eigenen Rekord

Das Würstchen-Wettessen in New York ist langjährige Tradition zum Nationalfeiertag der USA am 4. Juli. Auch diesmal wurde wieder eine Bestmarke aufgestellt.

Chowdown-Champion Joey
von dpa

Mehr als 22.000 Kalorien in zehn Minuten: Mit 76 verspeisten Hotdogs beim traditionellen Wettessen im New Yorker Vergnügungspark Coney Island hat der Serien-Champion Joey Chestnut einen Rekord aufgestellt.

Der 37-jährige Kalifornier verdrückte am Sonntag 76 Würstchen in Brötchen und verbesserte damit seine frühere Bestleistung von 2020 um einen Hotdog. Nach Angaben der Veranstalter ist dies ein neuer Weltrekord.

Chestnut, der zum 14. Mal den Wettbewerb gewann, verschlang allein in der ersten Minute ein Dutzend Hotdogs. Am Ende lag der Ess-Profi mit dem Spitznamen «Jaws» (Kiefer) weit vor seinen 16 Mitstreitern. Den zweiten Platz errang Geoffrey Esper mit 50 Würstchenbroten, der Drittplatzierte Nick Wehry schaffte 44 Hotdogs.

«Es fühlte sich einfach gut an», sagte Chestnut nach seinem Gewinn dem US-Sportsender ESPN. «Auch wenn mir unwohl war, fühlte ich mich gut, weil mich alle anfeuerten und antrieben.»

In der Frauenriege siegte die 37-jährige Lehrerin Michelle Lesco mit knapp 31 Hotdogs (30,75). Sie lag damit aber weit unter dem Frauen-Weltrekord, den Miki Sudo im vorigen Jahr mit 48,5 Hotdogs in zehn Minuten aufgestellt hatte. Es war Sudos siebter Sieg in dem Wettbewerb gewesen. Die 35-jährige Schnellesserin setzte diesmal aus, sie ist hochschwanger.

Ihren Gewinn habe sie «einer Menge harter Arbeit» zu verdanken, erklärte Lesco nach ihrem Sieg. 2019 hatte sie es mit 26,5 Hotdogs auf den zweiten Platz geschafft.

Vor einem johlendem Publikum standen die Teilnehmer nebeneinander an einem langen Tisch und stopfen die Würstchen samt Brötchen mit beiden Händen in sich hinein. Tausende Menschen schauten sich das Spektakel an. Im vorigen Jahr hatte die Veranstaltung wegen der Coronavirus-Pandemie ohne Zuschauer stattgefunden. 2020 wurde die Zahl auf jeweils fünf Wettesser in der Frauen- und Männerriege beschränkt, sie waren durch Plastikscheiben voneinander getrennt.

Der Siegerlohn für die Gewinner: Neben einer Prämie von 10.000 Dollar gibt es zur Krönung einen gelben «Mustard Belt» (Senf-Gürtel), der an einen Siegergürtel bei Boxkämpfen erinnert.

Das Wettessen im Strandbezirk Coney Island geht auf eine Marketing-Aktion im Jahr 1972 zurück und wird seitdem jährlich zum Unabhängigkeitstag der USA am 4. Juli abgehalten. Ausrichter ist das 1916 eröffnete Schnellrestaurant Nathan's Famous.


Bildnachweis: © Brittainy Newman/FR171797 AP/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Nachrichten fehlen auf der Rheda-Wiedenbrück App? 

Meistgelesene Artikel

U20-Junioren testen gegen EM-Zweiten Belgien
Sport in Rheda-Wiedenbrück

Wichtiges Länderspiel in Wiedenbrück am Sonntag, 7. Juli, um 14:00 Uhr

weiterlesen...
Erlebt positive Veränderung mit Alexandra Mehlmann
Beratung und Hilfe

Trefft Alexandra Mehlmann persönlich am 7. Juli in ihrer neuen Praxis an der Fuggerstraße in Rheda-Wiedenbrück

weiterlesen...
Kinderchöre finden „Bunt ist cool“
Good Vibes

Sommerkonzert und Grillfest der jüngsten Aegidius-Sänger

weiterlesen...

Neueste Artikel

Zwei Verletzte bei Messerangriff in München - Festnahme
News aus der Welt

Bei einem Angriff mit einem Messer werden zwei Männer verletzt. Minuten später stellt die Polizei den mutmaßlichen Täter.

weiterlesen...
Mexiko zerstört 50 Monstertrucks der Drogenkartelle
News aus der Welt

Die Drogenkartelle nutzen umgebaute Pickups als gepanzerte Fahrzeuge für ihre Bandenkriege. Jetzt haben die Behörden zahlreiche dieser Frankenstein-Geländewagen unbrauchbar gemacht.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Zwei Verletzte bei Messerangriff in München - Festnahme
News aus der Welt

Bei einem Angriff mit einem Messer werden zwei Männer verletzt. Minuten später stellt die Polizei den mutmaßlichen Täter.

weiterlesen...
Mexiko zerstört 50 Monstertrucks der Drogenkartelle
News aus der Welt

Die Drogenkartelle nutzen umgebaute Pickups als gepanzerte Fahrzeuge für ihre Bandenkriege. Jetzt haben die Behörden zahlreiche dieser Frankenstein-Geländewagen unbrauchbar gemacht.

weiterlesen...