Im Haushalt mit Garten lernen die Teilnehmenden von „Sprungbrett“ Alltagsstrukturen und individuelle Kompetenzen für ihren Weg in die Arbeitswelt. Das Bild zeigt (v. l.) Kristina Dietzschold (Sachgebietsleiterin Jobcenter), Sophie Gelbke, Ayleen Lange und Carsten Engelbrecht (alle Pro Arbeit) sowie Christoph Brinkmann (Maßnahmeservice Jobcenter).
Rheda-Wiedenbrück. Der Name ist Programm: „Sprungbrett“ soll 18- bis 25-Jährige erwerbslose Menschen unterstützen, die es auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt besonders schwer haben. Bei Pro Arbeit startet im Auftrag des Jobcenters Kreis Gütersloh nun ein neuer Durchgang des einjährigen Projektes.
Heranführung an die Arbeitswelt in einer WG-ähnlichen Atmosphäre samt Garten: Bei „Sprungbrett“ sollen durch eine Zusammenführung von Wohn-, Alltags- und Arbeitselementen feste Strukturen vermittelt und bestehende Hürden abgebaut werden. „Die Teilnehmenden kommen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen zu uns“, beschreibt Pro Arbeit-Mitarbeiterin Ayleen Lange. „Deswegen ist das individuelle Coaching besonders wichtig.“Erklärtes Ziel sei die Verbesserung der persönlichen Bedingungen, damit der Weg in Arbeit, Ausbildung oder Qualifizierung gelingen kann, erklärt die für den Bereich Ausbildung zuständige Sachgebietsleiterin im Jobcenter Kristina Dietzschold.
Dazu setzen die Fachkräfte von Pro Arbeit auf eine maßgeschneiderte Begleitung, die auf die konkreten Herausforderungen der jeweiligen Gruppe abgestimmt ist. „Unsere Teilnehmenden haben aus verschiedensten Gründen große Schwierigkeiten, in das Berufsleben einzusteigen. Oft sind sie bereits durch viele erfolglose Versuche verunsichert. Zusätzlich erschwert natürlich auch die aktuelle Arbeitsmarktlage die Aufnahme einer Beschäftigung“, erläutert Ayleen Lange.
Von der gemeinsamen Wochenplanung mit Einkauf und Essenszubereitung über Workshops zu unterschiedlichen Themen bis hin zu Angeboten zur Förderung von sozialen Kompetenzen, Kreativität und Selbstbewusstsein steht bei „Sprungbrett“ zunächst die persönliche sowie gesundheitliche Stabilisierung und Motivation im Mittelpunkt. Auf dieser Basis können schließlich berufsbezogene Kompetenzen auf- und ausgebaut sowie Perspektiven erarbeitet werden, so Pro Arbeit-Geschäftsführer Carsten Engelbrecht: „Unser Angebot reicht von der Berufsorientierung über die Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche bis hin zur Praktikums-, Ausbildungs- oder Jobsuche. Dabei profitieren die Teilnehmenden auch von unserem erprobten betrieblichen Netzwerk mit heimischen Unternehmen.“
„Es ist schön, zu sehen, dass wir den Menschen helfen und durch die intensive Begleitung in einem geschützten Rahmen gemeinsame Erfolge feiern können“, fasst das „Sprungbrett“-Team zusammen. Wie diese aussehen können, variiert je nach Ausgangslage und individuellen Herausforderungen der Teilnehmenden: „Für manche ist bereits die Eingliederung in die Gruppe oder eine neue Alltagsstruktur ein Erfolg. Immer wieder gelingt aber auch die Vermittlung in Ausbildung beziehungsweise Arbeit, in weitere Qualifizierungen oder zum Schulabschluss.“
Dieser Beitragstext wurde mithilfe von KI erstellt.

