Zum Schulstart gibt es in Rheda-Wiedenbrück eine gute Nachricht für Eltern, Lehrkräfte und Schüler: Am Mittwoch, den 2. September, wurde die Brüder-Grimm-Schule offiziell an ihre Schulgemeinschaft übergeben. Damit starten 260 Kinder direkt am ersten Schultag in ein runderneuertes Gebäude.
Zwei Jahre Bauzeit, 12,9 Millionen Euro Investition
Um 12 Uhr fiel der Startschuss an der Brüder-Grimm-Schule am Burgweg 24. Nach rund zwei Jahren Bauzeit, von Sommer 2024 bis Sommer 2026, ist aus der Grundschule ein technisch und pädagogisch runderneuertes Gebäude geworden. Das ursprüngliche Schulgebäude stammt aus dem Jahr 1976, wurde 1996 erweitert und erhielt 2014 eine Mensa. Zum neuen Schuljahr lernen dort 260 Schülerinnen und Schüler.
Die Stadt hat rund 12,9 Millionen Euro in Gebäude, Ausstattung (200.000 Euro) und Außenanlagen (750.000 Euro) investiert. Für die Bauzeit kam zusätzlich ein Interimsgebäude für 2,51 Millionen Euro zum Einsatz.
Was die Schule jetzt kann:
- 6 neue Klassen- und Mehrzweckräume, auch als flexible "Lernhäuser" nutzbar
Komplett saniertes, neuwertiges Gebäude - Energetisch auf dem neuesten Stand: Dämmung, Photovoltaik, Wärmepumpe, Lüftungsanlage mit Nachtkühlung, LED-Beleuchtung
- Neuer Aufzug – die Schule ist damit vollständig barrierefrei
- Neue Teamräume für Kollegium und OGGS-Team
- Neue Mensa, Cook+freeze-fähig
- Kürzere Wege und ein zusätzlicher Rettungsweg über die neue "Brücke"
Verantwortlich für das Bauprojekt zeichnen das Immobilienmanagement der Stadt Rheda-Wiedenbrück unter Architektin Susanne Grabolle sowie die Bauleitung durch Lennart Karhoff vom Büro architektur-werk-stadt aus Paderborn.
Bürgermeister Theo Mettenborg brachte es bei der Übergabe auf den Punkt: "Damit hat Rheda-Wiedenbrück aktuell eine der modernsten Grundschulen im Kreis Gütersloh."
Was das für Rheda-Wiedenbrück bedeutet
Mit dem Projekt schafft die Stadt zum Schulstart 2026 spürbar bessere Bedingungen für den Unterricht vor Ort: mehr Raum, moderne Technik und energetische Standards, die weit über den bisherigen Zustand hinausgehen. Für Familien in Rheda-Wiedenbrück ist das ein klares Signal, dass in die lokale Bildungsinfrastruktur investiert wird, nicht nur auf dem Papier, sondern sichtbar zum Schuljahresbeginn.


