Am Mittwoch, den 2. September, übergab die Stadt um 14 Uhr die neu aufgestockten Klassenräume am Einstein-Gymnasium, Fürst-Bentheim-Straße 60.
600 Quadratmeter mehr Platz in Holzrahmenbauweise
Rund 1.050 Schülerinnen und Schüler sowie knapp 100 Lehrkräfte lernen und arbeiten aktuell am Einstein-Gymnasium. Das erste Gebäude wurde 1971 errichtet und seitdem mehrfach erweitert. Mit der neuen Aufstockung kommen jetzt 600 Quadratmeter zusätzliche Fläche hinzu, in Holzrahmenbauweise und teilweise vorgefertigt errichtet.
Die Bauzeit lief von Ostern bis Sommer 2026. Die Stadt hat dafür rund 3 Millionen Euro investiert, darin enthalten 80.000 Euro für die Ausstattung. "Was hier in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt wurde, verdient meinen vollste Anerkennung. Das war nur möglich, weil Architekten, Handwerker, Stadtverwaltung und Schulen von Anfang an Hand in Hand gearbeitet haben. Diese Zusammenarbeit war vorbildlich." Theo Mettenborg, Bürgermeister von Rheda-Wiedenbrück
Was die Aufstockung bringt:
- Sechs neue Klassenräume
- Zwei zusätzliche Differenzierungsräume
- Ein neuer Mehrzweckraum
- Bauweise: Holzrahmenbau, teilweise vorgefertigt
Verantwortlich für das Projekt zeichnen das Immobilienmanagement der Stadt Rheda-Wiedenbrück unter Architektin Susanne Grabolle und Michael Horstmann. Die Architektur stammt von Thomas Otte vom Büro BBO aus Bielefeld.
Die Stadt stand gemeinsam mit den beteiligten Architekten und der städtischen Immobilienabteilung für Fragen rund um das Bauprojekt bereit. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Schulleitung folgte die Gelegenheit zum Pressefoto, bevor die neuen Räume erstmals besichtigt werden konnten.
Akuter Bedarf statt Zukunftspuffer
Mit 1.050 Schülerinnen und Schülern platzt das Einstein-Gymnasium seit Jahren aus allen Nähten. Die neue Aufstockung schafft hier keinen Puffer für die Zukunft, sondern deckt akuten Bedarf: Sechs neue Klassenräume bedeuten für den laufenden Schulbetrieb ab sofort spürbar mehr Luft, ohne dass eine einzige Klasse ausweichen muss.

