Für die Innung des Schilder- und Lichtreklameherstellerhandwerks ist es ein Wechsel mit Signalwirkung weit über die Region hinaus: Der scheidende Obermeister Frank Berenbrinker aus Hövelhof steht jetzt an der Spitze des Zentralverbands Schilder und Lichtreklame. Bei der Jahreshauptversammlung in Münster wurde er zum Bundesinnungsmeister gewählt. In seiner Antrittsbotschaft schreibt Berenbrinker: „Nach 15 Jahren als stellvertretender Bundesinnungsmeister ist es mir eine große Ehre, nun dieses Amt des Bundesinnungsmeisters übernehmen zu dürfen.“
Seit 2007 war Frank Berenbrinker aus Hövelhof Obermeister der Innung des Schilder- und Lichtreklameherstellerhandwerks für die Handwerkskammerbezirke Bielefeld und Osnabrück. Bei ihrer Innungsversammlung wählten die Mitglieder nun den Gütersloher Max Oestersötebier zu seinem Nachfolger. Stellvertretender Obermeister ist künftig Ronny Stein von Laumen Lichtwerbung aus Bielefeld.
Mit der Wahl von Max Oestersötebier schließt sich zugleich ein Kreis in der Geschichte der Innung. Vor Frank Berenbrinker stand bereits sein Vater Dierk Oestersötebier an der Spitze der Innung, der inzwischen verstorbene Ehrenobermeister.
Dem Vorstand gehören außerdem Beisitzer Benjamin Funke sowie Beisitzerin und Lehrlingswartin Rabea Thiele an.
Dass künftig ein Werbetechniker aus Ostwestfalen-Lippe den Zentralverband führt, unterstreicht die starke Stellung des regionalen Handwerks auch auf Bundesebene. In seiner Antrittsbotschaft benennt Frank Berenbrinker zugleich die Themen, die ihn in seinem neuen Amt leiten sollen: Fachkräftesicherung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Stärkung der beruflichen Bildung. Zudem betont er, das Handwerk brauche eine starke Stimme für die Betriebe in Deutschland. Umso schöner, wenn diese Stimme aus unserer Region kommt.
Quelle: Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld (kh-gt-bi.de.de)

