7. März 2024 / Kreis Gütersloh

Zwischenkongress zur Digitalisierung in Schulen

Gütersloh. Seit sieben Jahren läuft das Kooperationsprojekt ‚Schule und Digitale Bildung‘ im Kreis Gütersloh. Ein...

Veröffentlicht am 7. März 2024 um 15:10 Uhr von Pressestelle Kreis Gütersloh

Gütersloh. Seit sieben Jahren läuft das Kooperationsprojekt ‚Schule und Digitale Bildung‘ im Kreis Gütersloh. Ein wichtiger Schwerpunkt dieses Pro-jektes ist das Qualifizierungsangebot ‚Unterrichtsentwicklung – Lernen und Lehren in der Kultur der Digitalität‘, kurz ‚UEdigital‘. Schulen und Bildungsverantwortliche aus dem Kreis Gütersloh tauschten sich hierzu jetzt bei einem Zwischenkongress im Ems-Berufskolleg in Rhe-da-Wiedenbrück aus. Teilgenommen haben Lehrkräfte und Schulleitungen, Schülerinnen- und Elternvertretungen, Schulaufsichten und Schulträger, Vertreterinnen und Vertreter des Zentrums für Bildung und Chancen (Projekt Schule und digitale Bildung), die Bezirksregierung Detmold, die Abteilung Bildung des Kreises Gütersloh sowie weitere Kooperationspartner des Pro-jektes. „Für uns sind diese Treffen zum Austausch sehr wichtig“, so Sandra Jürgenhake, Leiterin der Abteilung Bildung des Kreises Gütersloh. „Hier kön-nen wir direkt fragen, ob unsere Unterstützung noch passgenau für alle Schulen ist“.

Das Qualifizierungsangebot ‚Lernen und Lehren in der Kultur der Digitalität‘ für Schulleitungen und Lehrkräfte hat den Schwerpunkt einer digital gestützten Schul- und Unterrichtsentwicklung. Das Schulungsangebot wird nacheinander an den Schulen im Kreis ausgerollt, aktuell läuft der dritte Durchlauf. Beim Zwischenkongress stand daher das Thema Unterrichtentwicklung im Fokus. David Tepaße, Leitender Direktor des Zentrums für schulpraktische Lehrerausbildung Detmold, hielt hierzu einen Vortrag. Er stellte darin Möglichkeiten vor, wie Schülerinnen und Schüler mit digitalen Beteiligungstools als aktive Mitgestalter im Digitalisierungsprozess an Schulen eingebunden werden können. „Wenn Schülerinnen und Schüler in Veränderungen an ihrer Schule aktiv eingebunden sind, steigt auch ihre Identifikation mit der Schule. Zeitgleich kann man das Konzept der Demokratie erlebbar machen, was sehr wichtig ist“, so Tepaße.

Verschiedene Schulen, die schon an ‚Unterrichtsentwicklung digital‘ teilgenommen haben, teilten ihre Erfahrungen innerhalb eines Galeriegangs im Eingangsbereich des Emsberufskollegs und boten Einblicke in ihre Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozesse. So konnten sich auch die Vertreter der Schulen, die bald mit dem Projekt beginnen, vorab einen Eindruck über die gewonnenen Ergebnisse und Erkenntnisse verschaffen. Dieser Austausch und diese dadurch entstehende Vernetzung zwischen Schulen und weiterer am Bildungsprozess beteiligter Partnerinnen und Partner wird von allen Beteiligten als sehr wertvoll eingeschätzt. 

Bei verschiedenen Workshops konnten sich die Teilnehmenden des Zwischenkongresses zudem vertiefend zu vielfältigen Thema rund um das Lehren und Lernen in der Digitalität austauschen und Themen wie Agilität, projektartiges Lernen oder Musikproduktion diskutieren und weiter denken.

Zum Thema: Kooperationsprojekt ‚Schule und Digitale Bildung

Das Projekt ‚Schule und Digitale Bildung‘ ist 2017 an den Start gegangen, um Schulen und Schulträger in der Bildungsregion Gütersloh bei der Digitalisierung zu unterstützen. Kooperationspartner sind die Abteilung Bildung mit dem Bildungsbüro des Kreises Gütersloh, die Schulaufsichten, das Kompetenzteam, die Medienberatung, die Bertelsmann Stiftung und die Reinhard Mohn Stiftung.

Quelle: Kreis Gütersloh - hier Original öffnen (www.kreis-guetersloh.de)


Bildnachweis/Bildinformationen: Die Kooperationspartner des Projektes ‚Schule und Digitale Bildung‘ trafen sich zum Zwischenkongress im Emsberufskolleg (v.l.): Dr. Iris Hohberg (Schulaufsicht), Rüdiger Bockhorst, Christian Ebel (beide Geschäftsführer Projekt Schule und digitale Bildung), Julia Wulf (Kompetenzteam Kreis Gütersloh), Arndt Geist (Schulaufsicht), Maximilian Kuntze (Schulaufsicht), Sandra Jürgenhake (Leiterin Abteilung Bildung Kreis Gütersloh), Christoph Mohn (Reinhard Mohn Stiftung), Dr. Norbert Kreutzmann, Arne Hasken (Beide Bildungsbüro Kreis Gütersloh). Foto: Kreis Gütersloh

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