15. September 2023 / Kreis Gütersloh

Innovative Wege zur Teilhabe

Gütersloh. Das Jobcenter Kreis Gütersloh plant, sich am Bundesprojekt ‚Rehapro‘ zu beteiligen. Vorausgesetzt der...

von Isabelle Gruschke

Gütersloh. Das Jobcenter Kreis Gütersloh plant, sich am Bundesprojekt ‚Rehapro‘ zu beteiligen. Vorausgesetzt der Bund bewilligt den Antrag, benötigt das Jobcenter Kreis Gütersloh zur Projektdurchführung zwei befristete Stellen: Eine zur Koordination, die andere zur Administration. Diese sollten möglichst Anfang 2024 besetzt sein, um die Förderdauer von vier Jahren voll ausschöpfen zu können. Im Vorgriff auf den Stellenplan 2024 stimmten die Politikerinnen und Politiker im Ausschuss für Arbeit und Soziales am Donnerstag, 14. September, einstimmig dafür. Abschließend steht das Thema noch im Kreisausschuss am kommenden Montag, 18. September, auf der Agenda.

Das Ziel des Rehapro-Projektes: Innovative Wege zur Teilhabe zu entwickeln, mit denen Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen ihren Arbeitsplatz erhalten oder eine neue Anstellung antreten können. Dabei geht es insbesondere um Digitalisierung, dem Zusammenwirken von Sozialleistungsträgern und Betrieben sowie einem niedrigschwelligen Zugang zur Prävention und Rehabilitation.

Jobcenterleiter Fred Kupczyk informierte die Ausschussmitglieder über die Bundes-Haushaltsplanungen und verdeutlichte wie sich diese auf die Arbeit des Jobcenters auswirken würden. Insbesondere die geplante Verlagerung der Betreuung der unter 25-jährigen Leistungsbeziehenden vom Jobcenter zur Agentur für Arbeit war ein Thema.

Außerdem auf der Tagesordnung: Die Teilhabechancen für langzeitarbeitslose Menschen in der Kreisverwaltung. 2019 hatte der Kreis fünf Vollzeitstellen eingerichtet, die mit Arbeitnehmenden mit entsprechenden Fördervoraussetzungen besetzt werden sollten. Daraus sind bisher vier Arbeitsverhältnisse entstanden.

Judith Schmitz, Abteilungsleiterin Soziales des Kreises Gütersloh, beantwortete Fragen rund um den Sozialleistungsbericht 2022. Die Politikerinnen und Politiker beschäftigten sich außerdem mit den neuen Regelungen im Bürgergeldgesetz und erhielten einen Abschlussbericht zur Umsetzung des Landesprogramms ‚Durchstarten in Ausbildung und Arbeit‘. Ziel war es, jungen Geflüchteten zwischen 18 und 27 Jahren bei der beruflichen Orientierung zu helfen und Perspektiven aufzuzeigen.

Quelle: Kreis Gütersloh - hier Original öffnen (www.kreis-guetersloh.de)

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