17. März 2026 / Kreis Gütersloh

„Ich brenne für Personalthemen“

Gütersloh. Sarah Niermann ist die neue Personalleiterin beim Kreis Gütersloh. Kommissarisch leitete die 32-Jährige...

Veröffentlicht am 17. März 2026 um 14:05 Uhr von Jan Focken

Gütersloh. Sarah Niermann ist die neue Personalleiterin beim Kreis Gütersloh. Kommissarisch leitete die 32-Jährige die Abteilung Personal und Organisation bereits seit November 2025, zusätzlich zum Sachgebiet ‚Personalservice und Vergütung‘, das sie im vergangenen Jahr übernommen hatte. „Ich brenne für Personalthemen“, sagt Niermann, die bereits vor der Pandemie in der Abteilung im Bereich Organisation und Controlling gearbeitet hatte.

Vor 16 Jahren war sie zunächst mit der Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Kreis gestartet und hatte im Anschluss den Bachelor of Laws absolviert. In der Pandemie war sie die eine Hälfte der Doppelspitze in der Leitung des Corona-Teams. Auch da konzentrierte sie sich auf den Personalbereich. Niermann machte die Personaleinsatzplanung, stellte Personal ein, optimierte Prozessabläufe und stellte Teams zusammen. Als Personalchefin hat sie jetzt 26 Mitarbeitende.

Auf die 600 Kolleginnen und Kollegen angesprochen, die den Kreis bis 2031 verlassen, zitiert sie Landrätin Ina Laukötter: „Ich halte es da mit unserer Chefin: Wir müssen uns die Prozesse ansehen, Digitalisierung voranbringen und Chancen der Künstlichen Intelligenz nutzen.“ Man werde natürlich auch weiter Personal einstellen und die Ausbildungsaktivitäten steigern. Dafür müsse man sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Mit der Arbeitgebermarkenkampagne ‚Güterslove‘ und dem kleinen Geschwisterchen, der Azubi-Kampagne, sei der Anfang gemacht. Der Kreis Gütersloh erreicht potenzielle Azubis und Mitarbeitende zunehmend auch über Soziale Medien. Die Azubi-Kampagne läuft unter anderem auch auf TikTok – ein Kanal, der auf die jüngere Zielgruppe zugeschnitten ist. Viele Talente hätten ihre Kreiskarriere schließlich sehr jung gestartet: Ein Tag Girls'Day und Boys'Day, dann Schülerpraktikum, dann Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz. Trotz des Engagements, dem aktuellen und künftigen, sei aber auch klar, dass die freiwerdenden Stellen nicht 1:1 nachbesetzt werden könnten angesichts von Fachkräftemangel und Demografie, so Niermann.

Quelle: Kreis Gütersloh - hier Original öffnen (www.kreis-guetersloh.de)

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